FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 07.12.2011:

Arena in Osnabrück gescheitert – Oberbürgermeister Boris Pistorius brach Gespräche mit Flächeneigentümern ab – Abwegige Preisvorstellungen

Lingener Tagespost - Lokales

bm/wh Osnabrück/Lingen . Der Arena-Plan der Stadt Osnabrück ist gescheitert – das ist das Resultat der Gespräche zwischen Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius und den Eigentümern des Güterbahnhofs. Das Scheitern der Gespräche beruht unter anderem auf zu hohen finanziellen Forderungen der Flächeneigentümer.
Zur Vorgeschichte: Der Ausgangspunkt für die Diskussion um den Neubau einer Arena war die Stadthallen-Debatte. Die Osnabrückhalle muss für rund 20 Millionen Euro saniert werden. Wegen der hohen Kosten hat Pistorius seit Juni einen Gutachter und den Finanzchef der Stadt prüfen lassen, ob der Bau einer Arena nicht die bessere Alternative wäre.
Als Arena-Standort kam wegen der Lage und Anbindung nur der Güterbahnhof infrage. Die Stadt hatte aber keinen Zugriff auf die Fläche, weil der Vorbesitzer, die Aurelis Real Estate, die 22 Hektar vor rund einem Jahr an die Schilling & Schreyer GmbH verkaufte.
Ende vergangener Woche hatte Schilling der Stadt das Angebot unterbreitet, die
22 Hektar Gesamtfläche für sieben Millionen Euro zu erwerben. Vor einem Jahr hatten die beiden das Areal für 2,7 Millionen Euro von der Aurelis Real Estate gekauft. OB Pistorius soll den Preis für „völlig abwegig“ gehalten haben.
Krone: Bedauerlich
„Das Scheitern des Arena-Baues in Osnabrück ist für die Stadt Osnabrück sehr bedauernswert“, sagte gestern Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone auf Anfrage unserer Zeitung und ergänzte: „Natürlich haben wir die ersten Planungen genau verfolgt. Diese hatten jedoch, wie auch die jetzige Entwicklung, zu keinem Zeitpunkt Einfluss auf unsere Entscheidung für den Bau der Emslandarena in Lingen.“
In Osnabrück soll jetzt der Sanierungsplan für die Osnabrückhalle umgesetzt werden. Das Veranstaltungszentrum bekommt einen neuen Eingang, eine neue Achse im Inneren sowie eine moderne Veranstaltungs- und Klimatechnik. Für den geplanten Umbau muss die Osnabrückhalle im Jahr 2013 für etwa sechs Monate geschlossen bleiben.
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