FDP Emsland-Süd

Einstimmiger Ratsbeschluss - Stadt Lingen ist jetzt ein "Sicherer Hafen"

Lingener Tagespost - Lokales vom 25.10.19
Von Wilfried Roggendorf

Lingen. Einstimmig bei einer Enthaltung hat der Rat der Stadt am Donnerstag im zweiten Anlauf beschlossen, Lingen zum "Sicheren Hafen" zu erklären. Im September 2018 hatte ein entsprechender Antrag im Rat keine Mehrheit gefunden. Unterstützter der Initiative "Seebrücke" begrüßten die Entscheidung, mahnten aber an, sie müsse jetzt mit Leben gefüllt werden.

Michael Fuest, Fraktionsvorsitzender der Grünen, begründete den gemeinsam von seiner Fraktion, den Bürgernahen (BN) und der SPD gestellten Antrag. Es gehe um ein Zeichen gegen die unmenschliche Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU. "Weiterhin sterben tausende Schutz suchende Menschen auf See und in der Sahara", erklärte Fuest. Die Hetze gegen Geflüchtete und Seenotretter habe zu einer Verschiebung des gesellschaftlichen Konsens nach rechts geführt. "Wer die Rettung von Schiffsbrüchigen auch nur diskutiert, stellt in Frage, dass jedes Menschenleben ohne Einschränkung gleich viel wert ist. Flüchtlinge seien letztlich Botschafter der Ungerechtigkeiten einer weltweit vorherrschenden Gesellschaftsordnung, die ständiges Wachstum zum führenden Prinzip erhebe und dadurch Verlierer produziere.

Dank an die Initiative "Seebrücke"

Fuest dankte ebenso wie BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop denjenigen Bürgern, die sich für Lingen als sicheren Hafen eingesetzt hätten. Koop erklärte: Wir begrüßen es, dass sich viele Menschen aus der Bürgerschaft, besonders aus der Hochschule, aus Kirchen und Verbänden, sich nicht resigniert abgewandt haben, als 2018 ein erster Versuch scheiterte, unsere Stadt zum 'Sicheren Hafen' zu erklären. Ohne sie wäre der heutige Beschluss nicht denkbar." SPD-Fraktionsvorsitzende Edeltraut Graeßner dankte den Initiatoren der "Seebrücke" ebenfalls.

Hilling: EU und Mitgliedsstaaten haben versagt

Uwe Hilling, Vorsitzender der CDU-Fraktion, sagte, dass Europa eine schnelle humanitäre Lösung für die in Seenot geratenen Flüchtlinge hätte anbieten müssen. Dies sei trotz aller Bemühungen bis heute nicht geschehen. "Die EU und die Mitgliedsstaaten haben hier versagt." Daher werde die CDU - sie hatte im September 2018 gegen einen entsprechenden Antrag gestimmt - diesmal der Resolution zum "Sicheren Hafen Stadt Lingen" zustimmen.

Meyer: Lingen ist bereit, Flüchtlinge aufzunehmen

Dirk Meyer (FDP) meinte, viele Menschen würden die "Aktion Seebrücke" Eins zu Eins als Umsetzung des Artikels 1 des Grundgesetzes sehen, in dem die Menschenwürde verankert sei. Daher stimmten auch die Liberalen dem Antrag zu. Meyer mahnte jedoch an, dass in der politischen Diskussion auch der Diskurs und anders lautende Meinung zugelassen sein müssten. Er kritisierte die Form der Auseinandersetzung im Vorfeld des Antrages. Weiter erklärte der Liberale: "Lingen hat gezeigt, dass es bereit ist, Flüchtlinge aufzunehmen." Er verwies dabei auch auf die zahlreichen Flüchtlingsinitiativen in den Ortsteilen.

Vorschlag: Städtepartnerschaft mit afrikanischer Stadt

Bernhard Bendick (SPD) erklärte, es sei Konsens, jedem in Not geratenem Menschen zu helfen. Er kritisierte jedoch, dass über das Schicksal von in der Sahara verdurstenden Flüchtlingen nicht gesprochen werde, obwohl dort mehr Menschen als im Mittelmeer sterben würden. Er schlug vor, Fluchtursachen direkt zu bekämpfen. Als konkrete Möglichkeit nannte Bendick eine Städtepartnerschaft mit einer afrikanischen Stadt könne Hilfe unbürokratisch und schnell angeboten werden. "Und dazu brauchen wir nicht Bonn oder Brüssel", betonte Bendick. Er empfinde den vorliegenden Antrag nur als Absichtserklärung. Daher werde er sich der Stimme enthalten. Margitta Hüsken (BN) entgegnete Bendick: "Nur weil Menschen in der Wüste nicht gerettet werden, können wir die im Mittelmeer nicht ertrinken lassen."

Hassan: Sieg für alle

Oberbürgermeister Dieter Krone sagte, mit der Erklärung Lingens zum "Sicherer Hafen" zeige die Stadt, dass sie angesichts der menschlichen Tragödien im Mittelmeer mit der Passivität auf europäischer Ebene nicht einverstanden sei. Ibrahim Hassan (Grüne) meinte mit Blick auf die Abstimmung vor einem Jahr, der jetzige Beschluss zeige, dass Demokratie funktioniere. "Da gibt es keine Niederlage für jemand. Es ist ein Sieg für alle, ein Zeichen der Menschlichkeit zu setzen."

Der Lingener Georg Thole, Mitglied der Initiative "Seebrücke", fragte, wie die Stadt den Beschluss mit Leben füllen wolle. Er schlug vor, sich dem im Juni 2019 in Berlin gegründetem "Bündnis Seebrücke" anzuschließen, um durch diese Vernetzung größeren Einfluss auf die Bundesregierung und die EU nehmen zu können. Krone erklärte, die Stadt werde konkrete Maßnahmen in ihren zuständigen Gremien beschließen.

BfM/FDP-Fraktion stellt Antrag Meppen: Einkaufszentrum und Rathaus unter MEP-Dach

Meppener Tagespost - Lokales vom 24.10.19
Von Hermann-Josef Mammes

Meppen. Mit einem sehr ausgefallenen Vorschlag will die Meppener BfM/FDP-Stadtratsfraktion die MEP beleben. So sollen Teile der Meppener Stadtverwaltung in die Leerstände der Einkaufspassage an der Bahnhofstraße umziehen.

Hintergrund der Idee ist der geplante Neubau der Meppener Stadtverwaltung an der Kirchstraße für knapp neun Millionen Euro. Diese enormen Kosten wollen die Stadtratsmitglieder Jutta Oestreicher, Tobias Kemper und Rainer Levelink mit ihrem Coup einsparen. "Dort könnte nach dem Abriss des maroden Verwaltungstraktes zum Beispiel eine schöne Grünfläche entstehen", sagt Oestreicher bei einem Redaktionsbesuch der MT.
Dabei weist Kemper darauf hin, dass die Stadt noch weitere Ausgaben mit dem Abriss des Gebäudes aus dem Jahr 1962 haben wird. Nach Angaben der BfM-FDP-Stadtratsfraktion würden bis zu einer Million Euro zusätzlich anfallen, weil die Stadt für die Zeit des Gebäudeabrisses und des Neubaus (mindestens eineinhalb Jahre) ohnehin teure Ausweichquartiere für die Mitarbeiter anmieten muss.

Dauerlösung denkbar

Folgerichtig könnten diese gleich in die MEP umziehen und dies nicht nur für einige Jahre, sondern als Dauerlösung. Dabei denken die drei Stadtratsmitglieder daran, dass gerade "Besucher starke Ämter und Abteilungen" wie Sozial- oder Einwohnermeldeamt in das Obergeschoss der Einkaufspassage ziehen sollen.

So könnten sich fast alle Geschäfte im Gegenzug im besser frequentierten Erdgeschoss präsentieren. Levelink kann sich sogar vorstellen, dass andere Insititutionen wie der Wirtschaftsverband Emsland oder Heimatbund Emsland als langfristige Mieter dem Beispiel folgen. "Wir wollen damit den Einzelhandel in der MEP stärken", sagt Kemper.

MEP Schlusslicht

Jutta Oestreicher weist in diesem Zusammenhang auf eine Umfrage der "Immobilien-Zeitung" unter Mietern von Geschäftsräumen hin. Von rund 240 platzierten Häusern erhielt die Meppener Einkaufspassage demnach mit 4,8 die schlechteste Note. Dabei bewerteten die Mieter laut Bericht den wirtschaftlichen Erfolg. Auf Anfrage der Redaktion hält MEP-Manager Olaf Königsmark dieses Ergebnis für "an den Haaren herbeigezogen". Nach seinen Erkenntnissen stützte sich dieses Resultat zwar auf eine Befragung der Immobilienzeitschrift, allerdings seien nur "vier von 30 Geschäften der MEP" befragt worden.
"Wir müssen endlich etwas unternehmen und innovativ werden", fordert trotzdem Politikerin Oestreicher. FDP-Politiker Rainer Levelink zitiert das Einzelhandelskonzept für Meppen, wonach es bereits jetzt zu viele Flächen für den Einzelhandel gibt. "Wir wollen die MEP nicht tot, aber auch nicht schön reden", fügte Tobias Kemper hinzu. Es müsse einfach endlich etwas passieren. Bislang fände dieses brisante Thema in der politischen Diskussion nicht statt. Es werde vielmehr wie "ein rohes Ei" behandelt und nicht angepackt.

Neue Belebung

Mit dem Einzug der Stadtverwaltung in die MEP würden sich die Besucher- und damit vermutlich die Kundenzahlen für den dortigen Einzelhandel erhöhen. Zudem könnten in der Tiefgarage der MEP mit 500 Plätzen nicht nur die Kunden, sondern auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung prima parken. Im Gegenzug würde die sehr schwierige Parksituation im Bereich "Krankenhaus/Rathaus" entzerrt.
Die BfM/FDP-Fraktion will einen entsprechenden Antrag im Stadtrat einbringen. Für Jutta Oestreicher könnte diese Maßnahme zu einem Paradebeispiel für mehr Nachhaltigkeit in Deutschland werden. Es sei eine kluge Stadtplanung, wenn "der drohende Leerstand eines Einkaufszentrums zu einer der modernsten Stadtverwaltungen" umgewandelt würde.
Auch wenn MEP-Manager Olaf Königsmark nach eigenen Angaben zu "Vermietungsangelegenheiten keine öffentliche Kommentare" abgibt, sagte er doch: "Wir sind in einem Wandlungsprozess." Dabei würden auch "Randbereiche" für die MEP-Nutzung ausgelotet. Ziel müsse es sein, dass Stadtquartier zu beleben.

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Kommentar von Hermann-Josef Mammes:

Meppen. Die Meppener BfM/FDP-Fraktion hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als Querdenker einen Namen gemacht. Die Idee, Leerstände in der MEP mit Bediensteten der Stadtverwaltung zu füllen, ist hierfür ein gutes Beispiel.

Auf der anderen Seite lohnt es sich auf jeden Fall, diesen Vorschlag wenigstens ansatzweise zu prüfen. Die Leerstände in der MEP sind offenkundig, und eine Wende ist nicht in Sicht. Auf der anderen Seite, diskutieren bislang weder Stadtrat noch Stadtverwaltung öffentlich über die Misere. Dabei werden die Probleme rund um die MEP von Jahr zu Jahr größer. Ein weiter so, darf es nicht geben.
Die Politik sollte das Heft des Handelns in die Hand nehmen und das offene Gespräch mit dem MEP-Manager Olaf Königsmark sowie den Mietern suchen.

Geeignetes Ausweichquartier

Fakt ist: Die Stadtverwaltung muss für rund zwei Jahre einige Ämter auslagern. Die leer stehenden Flächen in der MEP bieten sich als Ausweichquartier für eine Übergangszeit auf jeden Fall an. Diese Option gilt es zu prüfen. Damit würde sich die Zahl der Leerstände in der Einkaufspassage verringern und die Kundenfrequenz erhöhen. Dies erhöht die Attraktivität der MEP und damit der Einkaufsstadt Meppen, und das ist doch ein selbst gestecktes Ziel der Meppener Kommunalpolitiker.

FDP diskutiert in Haselünne

Freie Demokraten jetzt auch in Haselünne vor Ort
Freie Demokraten jetzt auch in Haselünne vor Ort
Haselünne. Unter der Überschrift „Neugründung FDP Haselünne“ hatte die FDP Emsland zur Diskussion in die Hasestadt eingeladen. Diesem Aufruf sind einige politisch interessierte Haselünner gefolgt und haben mit den Liberalen über kommunale Themen gesprochen.

Es wurden Verbesserungen angeregt in Bezug auf den Wohnungsbau, die Jugendarbeit der Stadt und die Zusammenarbeit mit Firmen, um Jugendliche für eine Ausbildung in der Heimat zu begeistern. Die Mitglieder der FDP möchten sich in den kommenden Monaten dafür in die politischen Entscheidungsfindung einbringen.

Einige der Teilnehmer sind der Partei im Rahmen der Aktion neu beigetreten, vor allem diente der Abend jedoch dazu, im Austausch zu bleiben. So wurde auch vereinbart, sich in regelmäßigen Abständen zu treffen und über die Entwicklungen in Haselünne zu diskutieren.

Hierzu wird auch öffentlich wieder eingeladen werden und neue Teilnehmer an der Gesprächsrunde sind herzlich willkommen.

Rudolf Seiters und Jens Beeck referieren beim Bürgerempfang Holthausen-Biene

Lingener Tagespost - Lokales vom 21.10.2019
Von Johannes Franke

Lingen. Der ehemalige Bundesinnenminister Rudolf Seiters hat beim siebten Bürgerempfang im Lingener Ortsteil Holthausen-Biene das Ehrenamt als unverzichtbar bezeichnet. Millionen Menschen würden sich an den verschiedensten Stellen und in unterschiedlichen Vereinen, Verbänden, Städten und im Gemeinwesen ehrenamtlich engagieren.

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Der Bundestagsabgeordnete Jens Beeck (FDP) referierte über die Frage „Demokratie in der Krise?“ und ging unter anderem auf die bilateralen sowie multilateralen Verflechtungen und Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland in der NATO, der Welthandelsorganisation WTO in einer globalisierten Welt näher ein. Den Wertekanon des Grundgesetzes nahm er zum Maßstab in der Innen- und Außenpolitik. Menschrechtskonventionen sehe er in drei Osteuropäischen Staaten nicht mehr gegeben.

Politik und Gesellschaft ständen vor Herausforderungen und „drastischen Umbrüchen“, die unter anderem den Wettbewerb, die Berufs- und Arbeitswelt betreffe. „Da kommt was auf uns zu“, formulierte der Politiker. Medien als „fünfte Gewalt“ würden heute verkürzt berichten und unter dem Aspekt „Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ für geringere Transparenz der Informationen sorgen. Politik bedeute Kompromissfindung, jedoch seien es heute oft „faule Kompromisse“. Manche Politikfelder seien nicht mehr am Ausgleich orientiert, sondern würden polarisiert. Sein Appell „wachsam bleiben“ stimmte nachdenklich, „denn was in 70 Jahren aufgebaut wurde, ist eine fortzuführende Aufgabe für alle.“

1. Start-Up und Unternehmensforum in Meppen - Neue Veranstaltungsreihe im Emsland

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Meppen. Sind Start-ups die Lösung für die Herausforderungen des Mittelstands? Lösungsansätze für ein erfolgreiches Miteinander“, so lautet der Titel der neuen Veranstaltungsreihe der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Cornexion GmbH aus Meppen. Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, den 21. November ab 17.00 Uhr im alten Güterbahnhof in Meppen statt. Als Gäste werden u.a. Marc-Andre Burgdorf in seiner neuen Funktion als Landrat Emsland, der Bundestagsabgeordnete Jens Beeck und Paul Maria Hülsmann, Founder & CEO der FINEXITY AG erwartet. Kooperationspartner dieser Veranstaltung sind die Emsland GmbH und die Wachstumsregion Ems-Achse e.V.

Die Mission lautet: Start-ups mit den Mittelstand zu verbinden. Dazu soll es ab den 21. November eine neue Veranstaltungsreihe der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Cornexion GmbH geben. Diese Veranstaltungsreihe findet zukünftig zweimal im Jahr statt. Zum einen soll durch Nutzung des Start-ups Know-hows der emsländische Mitteltand unterstützt werden. Und zum anderen wird den Start-up-Gründern ein echter Mehrwert geschaffen. Ziel ist natürlich auch eine verstärkte Ansiedlung von Start-ups und die Start-up Kultur im Landkreis Emsland zu fördern. Andreas Bernaczek, CEO der Cornexion GmbH, erklärte: „Beide Seiten können voneinander profitieren, wenn sie offen für Partnerschaften, neue Ideen und Denkansätze sind. Unternehmer und Gründer sind beide innovativ in dem was sie tun, bewegen sich aber noch in verschiedenen Welten.“ Ingo Lüttecke, Programm-Manager der Friedrich-Naumann-Stiftung, freut sich auf die Veranstaltung und ergänzte, dass gerade in den Bereichen Start-ups und Digitalisierung noch viel Potenzial stecke.

Bei der Auftaktveranstaltung am 21. November wird Paul-Maria Hülsmann, Founder & CEO der FINEXITY AG, Einblicke in sein Start-up-Unternehmen geben und beschreibt wie er die Immobilienbranche revolutionieren möchte. Im Rahmen eines weiteren Vortrags wird Andreas Bernaczek einen Markteinblick in das Thema „Start-ups in Deutschland“ geben. Dr. Lorenz Jellinghaus, Rechtsanwalt & Partner der LUTZ | ABEL Rechtsanwalts PartG mbB, stellt die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Mittelstand in der Praxis vor. Nina von Kayser, Referentin beim Bundesamt für Wirtschaft, berichtet über das INVEST Förderprogramm Wagniskapital. Im Anschluss dieser Vorträge gibt es eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Start-ups und die Politik–wie schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für Start-ups in der ländlichen Region?“ Auf dem Podium sitzen Marc-Andre Burgdorf (zukünftiger Landrat Emsland), Jens Beeck (Mitglied des Bundestages), Heidi Ricke von der Emsland GmbH, Dr. Dirk Lüerßen von der Wachstumsregion Ems-Achse e.V. und Paul-Maria Hülsmann (CEO der FINEXITY AG).

Die Veranstaltung ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird allerdings auf der Internetseite gebeten: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/mklc5

MdB Jens Beeck besucht CORNEXION

Pressemitteilung der Cornexion GmbH

Andreas Bernaczek CORNEXION, Jens Beeck Bundestagsabgeordneter, Bernhard Nienaber Beisitzer FDP Emsland Nord, Jens Menke CORNEXION, Hans Michael Goldmann Bundestagsabgeordneter a. D., Vanessa Overhoff Vorsitzende FDP Geeste und Ingo Lüttecke Friedrich Naumann Stiftung (v.l.n.r.).<br />
Foto: Jonas Golkowski stv. Vorsitzender FDP Meppen
Andreas Bernaczek CORNEXION, Jens Beeck Bundestagsabgeordneter, Bernhard Nienaber Beisitzer FDP Emsland Nord, Jens Menke CORNEXION, Hans Michael Goldmann Bundestagsabgeordneter a. D., Vanessa Overhoff Vorsitzende FDP Geeste und Ingo Lüttecke Friedrich Naumann Stiftung (v.l.n.r.).

Foto: Jonas Golkowski stv. Vorsitzender FDP Meppen
Am 07. Oktober 2019 waren unter anderem der Bundestagsabgeordnete Jens Beeck, Hans Michael Goldmann, Bundestagsabgeordneter a. D. und Ingo Lüttecke, Programmmanager bei der Friedrich Naumann Stiftung zu Gast bei CORNEXION, um sich über das Konzept und die Aktivitäten zu informieren.

Aufhänger des Treffens war das Thema „Innovationsförderung im ländlichen Raum“. Jens Menke und Andreas Bernaczek erklärten, was zukünftig digital passiert. Sie stellten dabei heraus, dass die Digitalisierung neue Perspektiven für mittelständische Unternehmen und Start-ups ermöglicht. „Beide Seiten können voneinander profitieren, wenn sie offen für Partnerschaften, neue Ideen und Denkansätze sind“, so Andreas Bernaczek. Unternehmer und Gründer sind beide innovativ in dem was sie tun, bewegen sich aber noch in verschiedenen Welten.

Das typische Großstadtthema „Start-ups“ ist vor allem in ländlichen Regionen noch nicht sehr ausgeprägt. „CORNEXION bringt das Potenzial auch in Regionen wie das Emsland“, ergänzt Jens Menke.

Zum Ende verlief das Gespräch in Richtung der nächsten Netzwerkveranstaltung, bei der Jens Beeck als Podiumsteilnehmer ebenfalls dabei ist. In der emsländischen Stadt Meppen findet im November das 1. Start-up und Unternehmensforum in Kooperation mit der Friedrich Naumann Stiftung statt. Die Veranstaltung bringt regionale und überregionale Unternehmer, Start-ups, Szenekenner, Förderer sowie Investoren zusammen.

FDP fordert vollständigen Schießbetrieb für WTD Meppen

Jens Beeck erkundigte sich auch im letzten Jahr beim Moorbrand direkt vor Ort.
Jens Beeck erkundigte sich auch im letzten Jahr beim Moorbrand direkt vor Ort.
Meppener Tagespost - Emsland von 19,09,2019
Von Hermann-Joef Mammes

Meppen. Die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Sauter und Jens Beeck haben die Wehrtechnische Dienststelle 91 in Meppen besucht: "Im Gespräch vor Ort wurden die Bemühungen deutlich, die Ankündigungen bei Personal und Gerät zeitnah umzusetzen", sagte Beeck anschließend bei einem Pressegespräch in Meppen.

Leider habe die Bundeswehr dies bisher noch nicht vollständig umgesetzt. Damit seien die Voraussetzungen für den vollen Schießbetrieb (Stufe 5) immer noch nicht gegeben. "Deshalb ist es aus meiner Sicht vollkommen richtig, den Schießbetrieb noch nicht wieder auf das Moor auszuweiten", sagte Beeck. Nach Ansicht des 49-Jährigen müssten die restlichen Verbesserungen so schnell wie möglich umgesetzt werden. "Nur so kann die Bundeswehr das Vertrauen bei den Menschen vor Ort zurückgewinnen." Dafür müsse die Bundeswehr ihre Zusicherungen umsetzen. Für ihn seien dabei zuverlässiges Gerät genauso wichtig wie eine bessere Information und Kommunikation. "Gerade auf diesem Sektor hat sich glücklicherweise einiges getan", sagte Beeck der Redaktion.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Sauter wies ebenfalls darauf hin, dass der jetzige Schießbetrieb (Stufe 4.1.) nur eingeschränkt möglich sei. "Der baldige Eintritt in die fünfte Stufe und die damit verbundene Wiederaufnahme eines uneingeschränkten Schieß- und Sprengbetriebs in der WTD 91 ist für die Bundeswehr jedoch von entscheidender Bedeutung." Leider mussten die FDP-Abgeordneten von den Verantwortlichen der WTD 91 erfahren, dass es noch keinen gesicherten Zeitpunkt gibt, wann der Schießbetrieb wieder uneingeschränkt durchgeführt werden kann.

Sauer sieht dies durchaus skeptisch: "Bereits seit Monaten kommt es zu Verzögerungen bei mehreren hundert Prüfungen, die die WTD 91 für die Bundeswehr durchführen soll." Damit verzögerten sich bestimmte Beschaffungsvorhaben. Diese Tests seien aber für die Sicherheit der Soldaten erforderlich. "Es ist dringend notwendig, die WTD so auszustatten, insbesondere personell, dass sie die seit dem Moorbrand gestiegenen Anforderungen leisten kann", sagte der 39-Jährige. Durch den eingeschränkten Schieß- und Sprengbetrieb verzögerten sich wichtige Projekte bzw. die volle Einsatzbereitschaft einzelner Systeme. Diese seien aber wichtig, um die verstärkte Einsatzbereitschaft der Bundeswehr sicherzustellen. "Die Bundesregierung ist in der Pflicht, die notwendige personelle, finanzielle und materielle Unterstützung der WTD in Meppen bereitzustellen", ergänzte Sauter.

FDP Emsland-Süd stellt Weichen für die Zukunft - Ordentlicher Ortsparteitag in Lingen

FDP Emsland-Süd
FDP Emsland-Süd
Lingen. Auf dem diesjährigen Ortsparteitag der FDP Emsland-Süd haben die Freien Demokraten mit der Planung für die Kommunalwahl 2021 begonnen. Als Gastredner war der neue FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Brüninghoff aus Nordhorn zu Gast. Außerdem standen einige Nachwahlen für den Vorstand des Ortsverbands auf der Tagesordnung.

Im Herbst 2021 finden sehr wahrscheinlich die nächsten Kommunalwahlen in Niedersachsen statt. Damit werden auch im Landkreis Emsland alle Gemeinde- und Ortsräte, Samtgemeinde- und Stadträte sowie der Kreistag im Emsland neu gewählt. „Wir Freien Demokraten möchten nach den starken FDP-Ergebnissen hier im Emsland, insbesondere bei der Bundestagswahl 2017 und der Europawahl 2019, auch bei der anstehenden Kommunalwahl überzeugen“, so der Vorsitzende Dirk Meyer aus Lingen. Umso mehr freute es ihn, dass so viele neue und auch junge Personen auf dem Ortsparteitag der FDP Emsland-Süd erschienen sind. „Unser Ziel ist es möglichst in allen emsländischen Kommunen mit mindestens einem FDP-Kandidaten zu kandidieren“, so Meyer weiter. Derzeit arbeite man am Kommunalwahlprogramm 2021.

Aufgrund der Wahlergebnisse für die FDP bei der diesjährigen Europawahl wechselte der Rotenburger Jan-Christoph Oetjen vom Niedersächsischen Landtag in das Europaparlament. Thomas Brüninghoff aus Nordhorn war der erste Nachrücker und ist deshalb seit dem 18. Juni neu im Landtag. Er hat die Funktion als Sprecher für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie für Raumordnung wahrgenommen. Er berichtete über seine ersten Wochen in Hannover und freut sich auf die kommenden Aufgaben. Neben dem emsländischen Bundestagsabgeordneten Jens Beeck aus Lingen haben die Freien Demokraten jetzt bereits den zweiten hauptamtlichen Abgeordneten aus dieser Region.

Aufgrund des Mitgliederzuwachses im FDP Ortsverband Emsland-Süd standen einige Nachwahlen auf dem Programm. Den geschäftsführenden Vorstand um Dirk Meyer (Vorsitzender), Ingo Lüttecke (Stv. Vorsitzender und Schatzmeister) und Johannes Lamping (Schriftführer) unterstützen jetzt vier weitere Personen. Für die Gemeinde Geeste wurden Vanessa Overhoff als neue Vorsitzende und Julian Hannemann als neuer stellvertretener Vorsitzender gewählt. Stefan Wehrs ist neuer stellvertretender Vorsitzender für die Stadt Haselünne und Jonas Golkowski neuer stellvertretender Vorsitzender für die Stadt Meppen. Ferner ist Golkowski auch Vorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) Ems-Vechte, welche sich im letzten Jahr neu gegründet haben. Bei allen anderen Orten gab es keine Veränderungen.

Lingener Inklusionsgruppe Schnorchies ist ein starkes Team

Jens Beeck unter Wasser.
Jens Beeck unter Wasser.
Lingener Tagespost - Lokales vom 28.08.2019
Von Jessica Lehbrink

Lingen. Jeden Samstag um 14 Uhr treffen sich im Lingener Schwimmbad Linus Wasserwelten die "Schnorchies" - der Inklusionsclub für Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern der Tauchsport Gemeinschaft Lingen (TSG). Der Spaß kommt natürlich nicht zu kurz. Vor allem aber geht es hierbei um Teamgeist.

Das Wasser im Sportschwimmerbecken ist etwas frisch. Erst einmal nur mit den Zehen eintauchen.

"Je nachdem worauf die Kinder Lust haben und was wir mit ihnen vorhaben, gehen wir einmal ins Sportbecken, beim nächsten Mal dann wieder in das Spaßbad. Da können die Kids immer mitentscheiden", berichtet Achim Tüchter. Seine Frau Monika und er sind selbst Mitglieder der TSG Lingen und auch die Initiator der "neuaufgelegten" Gruppe, in der Aussehen, Behinderung oder andere Merkmale keine Rolle spielen. "Monika und ich sind vor zweieinhalb Jahren in den Verein eingetreten. Ihr wurde dann das Angebot gemacht, die Schnorchies zu übernehmen", erzählt er. Auch Achim Tüchter hatte großen Spaß mit der Inklusionsgruppe zu agieren. So wurde das Ehepaar auch für den Schwimm- und Schnorchelclub zu einer gemeinsamen Angelegenheit.

Sie krempelten einiges um, integrierten noch mehr Wasserspiele und andere Aufgaben mit Schwimmspielzeugen, bei denen es vor allem gilt, sie im Team zu lösen. "Teamarbeit ist einer der wichtigsten Sachen in unserer Gruppe", sagt Monika Tüchter. Es werde aber auch individuell auf die Kids eingegangen. "Manche fragen ganz speziell danach, ob sie Bahnen schwimmen dürfen, oft sogar, um die vorher gemessene Zeit zu unterbieten. Sie entwickeln richtigen Ehrgeiz", erläutert ihr Mann.
"Der Sinn von Inklusion"

Nicht nur die Eltern dürfen ihre Kinder gerne ins Wasser begleiten. Auch die Achim und Monika Tüchter gehen mit hinein. Sie wissen, dass es dabei hilft, eine bessere Bindung zu den Trainern und zum Wasser aufzubauen. Das langjährigste Vertrauen haben Jennifer Görke und Timo Werning. Sie sind bereits von Beginn an bei den Schnorchies dabei. "Das Bahnenschwimmen und Tauchen gefällt mir besonders gut", sagt Jennifer verschmitzt. "Und auch das Eis essen", fügt sie mit einem noch breiteren Lächeln hinterher.Überhaupt haben sich die Kinder und Jugendlichen in die TSG Lingen eingefügt, betrachten sich selbst als vollwertiges Mitglied des Gesamtvereins, meint Achim Tüchter: "Das ist der Sinn von Inklusion."

Auch das ist laut den Tüchters Teil des Gemeinschaftlichen: Nach dem Training noch Zeit miteinander verbringen, sogar gemeinsame Ausflüge. Als nächstes geht es für neun der 15 Schnorchies vom 4. bis zum 6. September in die Hauptstadt: Berlin. Die Freude darauf ist schon groß, hat die Gruppe doch sogar eine persönliche Einladung bekommen, und zwar von Lingens Politiker und Mitglied des Deutschen Bundestages, Jens Beeck. Einen vorherigen Termin und ein Gespräch mit den Eltern konnte Beeck aus terminlich Gründen zuvor leider nicht einhalten, kündigte dafür aber eine Einladung nach Berlin an. "Und daran hat er sich gehalten.", betont Achim Tüchter. Schnell war ein Termin gefunden und auch die Schulen der Kinder stelleb diese ohne Probleme für ein paar Tage frei.

Preis in Sicht?

Zudem würden für die Schnorchies in nächster Zeit noch weitere Überraschungen anstehen, die Achim und Monika Tüchter aber an dieser Stelle nicht verraten wollen. Eines kann Jürgen Schonhoff, Vorsitzender der TSG Lingen, jedoch schon sagen: "Es soll bald noch eine zweite Inklusionsgruppe entstehen. Die Gespräche dafür laufen bereits." Außerdem sei auch in Arbeit den Schwimm- und Schnorchelclub in Zusammenarbeit mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen und dem Landessportbund weiter voranzubringen. Zunächst aber hoffen die Schnorchies und ihre Trainer drauf, den Kinder- und Jugendförderpreis zu erhalten, der am 1. September auf dem Lingener Marktplatz von Oberbürgermeister Dieter Krone anlässlich des 4. Lingener Freiwilligen- und Jugendfreizeittages vergeben wird.


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Jens Beeck - Unser Abgeordneter in Berlin


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