FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 12.03.2011:

Mitteilungen vom 12.03.2011

SPD-Vorsitzende treten zurück
Gründe wurden aber nicht genannt

bm/pm Lingen. Der SPD Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Schonhoff sowie dessen Stellvertreter Heike Berth und Peter Supritz sind mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern im SPD-Ortsverein Lingen zurückgetreten. Das erklärten sie am Freitag in einer Pressemitteilung. Der Vorstand werde zunächst durch Dr. Bernhard Bendick und Jürgen Beranek geleitet.
„Wir sind gemeinsam durch Höhen und Tiefen gegangen“, betonte Bendick. „Besonders positiv bleibt mir der gemeinsame erfolgreiche Wahlkampf mit unseremOB Dieter Krone in Erinnerung.“ Der gesamte Vorstand bedauere diesen Schritt, so Beranek. „Wir werden alle die schönen Zeiten in Erinnerung behalten und danken Jürgen Schonhoff, Heike Berth und Peter Supritz für ihre Arbeit im Ortsverein.“
Auf Anfrage unserer Zeitung wollte sich Peter Supritz nicht weiter zu dem Rücktritt äußern: „Wir haben uns intern abgestimmt, den Rücktritt unseren Mitgliedern begründet und möchten weiter nichts dazu sagen. Wir wünschen der Lingener SPD einen erfolgreichen Kommunalwahlkampf.“
Bendick erklärte am Freitag auf Anfrage der LT: „Der Rücktritt hat uns schon sehr überrascht. Zu den Gründen möchte ich aber zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen.“ Im Moment befinde sich der SPD-Ortsverein Lingen mitten in den Vorbereitungen auf die Kommunalwahl im September.

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BI Arenawahn löst sich auf
Ziel erreicht - Kontoguthaben an Kinderschutzbund überwiesen
pm Lingen. Knapp zwei Jahre nach Gründung der BI „Arenawahn“ Lingen gibt die Vorsitzende Kornelia Spielmanns die Auflösung der BI in einer Presseerklärung bekannt.
„Das angestrebte Ziel, eine völlig überdimensionierte Veranstaltungshalle an einem wirtschaftlich falsch gewählten Standort zu verhindern, haben wir in sehr guter gemeinschaftlicher Arbeit erreicht.“ Trotz der festgefassten Planungen der Verwaltung und starren Meinungen der Ratsmehrheiten habe man einen Kompromiss zum Bau der Emslandarena erreichen können. Man nehme für sich in Anspruch, bewiesen zu haben, dass der Standort Lindenstraße machbar sei. Obwohl es einiger Verhandlungsgespräche bedurfte, habe die BI das Ziel nie aus den Augen verloren.
Die weitere Entwicklung, sowie die sich daraus ergebene Diskussion werde jeder Einzelne der BI mit gesunder Kritik im Auge behalten.
„Wir hatten den Status der Gemeinnützigkeit. Daraus resultiert, dass laut unserer Satzung bei Auflösung der BI das restliche Kontoguthaben dem Kinderschutzbund Lingen überwiesen wird“, betonte Spielmanns.
Die Mitglieder der BI hätten beide Gutachten ganz allein und mithilfe einiger Spender bezahlt. Die BI habe zu keinem Zeitpunkt die Verwaltung aufgefordert, die Gutachten zu bezahlen oder den Versuch gemacht, die Kosten hierfür einzufordern, heißt es abschließend.

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Linke-Vorsitzender Küstertritt aus Partei aus
„Ich tue das mit schwerem Herzen“
pm Lingen. Jörg-Friedrich Küster, Vorsitzender der Partei Die Linke in Lingen, will sich nicht mehr für politische Ämter bewerben. Das gab Küster in einer Pressemitteilung bekannt. Er habe sein Parteiamt und seine Parteizugehörigkeit aufgegeben.
„Ich tue das mit ganz schwerem Herzen, denn die Partei Die Linke ist keine kommunistische Partei, sondern eine Partei, die sich dem Menschen zuwendet und maßgeblich die Sozialpolitik in diesem Land verändert hat“, so Küster.
Ein Kommunist sei er nie gewesen, so Küster, vielmehr sei er „eher ein linker Sozialdemokrat“. „Es ist in diesem Land verdammt schwer, ein gerechter Mensch sein zu wollen“, so Küster in der Mitteilung. „Ich werde mich auch weiterhin für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Meine Frau und ich haben aber noch nicht entschieden, in welcher Form wir das tun werden.“
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