FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 17.12.2010:

Rat überträgt Stromnetze in Lohne an die Stadtwerke Lingen

Lingener Tagespost - Lokales

Einstimmiger Beschluss - „Erlöse bleiben in der Region“ - Bürgermeister dankt den RWE für bisherige Zusammenarbeit
lj Wietmarschen. „Die Erlöse aus den Stromnetzen sollen künftig hier in der Region bleiben“, argumentierte Bürgermeister Alfons Eling in der jüngsten Sitzung des Wietmarscher Rates im Lohner Rathaus für die Übertragung der Stromnetze von den RWE auf die Stadtwerke Lingen.
Die Fraktionen folgten seiner Linie. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, zum 1. August 2011 die Stromnetze in den Ortsteilen Lohne, Nordlohne, Lohnerbruch und Schwartenpohl, die früher ebenso wie der gesamte Altkreis Lingen zum VEW-bzw. RWE-Gebiet gehörten, für 20 Jahre auf die Stadtwerke Lingen zu übertragen. CDU-Fraktionsvorsitzender Hubert Schnieders sah viele Vorteile in der Neuregelung. Die Vorsitzenden von SPD und FDP, Hermann Nüsse und Heinrich Wübbels, sprachen von einem „akzeptablen Ergebnis, das Eling im Verhandlungsweg erreicht habe. Im Beisein von RWE-Mitarbeiter Werner Bandke und zwei Kollegen bedankte sich Eling ausdrücklich für die bisherige Zusammenarbeit mit den RWE.
Bereits Anfang 2006 hatte Wietmarschen als erste Gemeinde in der Grafschaft Bentheim das Stromnetz für die Ortsteile Wietmarschen und Füchtenfeld von den RWE abgezogen und an die Nordhorner Versorgungsbetriebe übertragen. Gleichzeitig hatte die Gemeinde seinerzeit die Beteiligung an den NVB auf 5,10 Prozent aufgestockt.
Der Bürger profitiert nach Darstellung des Bürgermeisters nicht nur von den öffentlichen Einrichtungen der Stadtwerke, sondern auch von günstigen Versorgungstarifen und sonstigen Vorteilen durch die Beteiligung der Gemeinde an den Stadtwerken.
Eling würdigte in diesem Zusammenhang die langjährige vertrauensvolle vielfältige Zusammenarbeit der Gemeinde Wietmarschen mit der Stadt Lingen. Der Bürgermeister: „Dies gilt insbesondere für die Gasversorgung, die seit 1971 durch die Stadtwerke Lingen erfolgt, und auch für die Abwasserbeseitigung, die seit 1997 durch die Stadtentwässerung Lingen durchgeführt wird. Seitdem hat die Gemeinde Wietmarschen die niedrigsten Abwassergebühren in der Grafschaft Bentheim.“
Kapitalbeteiligung
Verbunden ist die Übertragung der Stromnetze an die Stadtwerke nach Angaben von Eling auch mit der Gewährung einer Kapitalbeteiligung in Höhe von 0,75 Prozent, „die von der Höhe her zwar nur marginal, aber dennoch auch Ausdruck einer guten Zusammenarbeit ist“.
Die Gemeinde Wietmarschen wird künftig auch durch den Bürgermeister oder einen seiner Stellvertreter Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke sein.
Der Bürgermeister: „Die wichtigste Botschaft für die Bürger ist aber, dass sie künftig aus einer Hand Gas und Strom bei den Stadtwerken Lingen beziehen können und damit auch von den günstigen Gas- und Stromtarifen profitieren können.“ Die Unterzeichnung des Vertrages ist im Januar vorgesehen.
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