FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 06.12.2010:

FDP-Fraktion begrüßt klare Position des OB Krone zur Emslandarena

Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister erfreulich

In einer Pressemitteilung hat der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion in Lingen, Jens Beeck, die klare Position von Oberbürgermeister Krone zum Bau der Emslandarena begrüßt. "Oberbürgermeister Krone zeigt mit seinem klaren Bekenntnis zur Entwicklung Lingens als Premium-Standort für Märkte, Messen, Konzerte und andere Veranstaltungen von zentralregionaler Bedeutung, dass Lingen auch in finanziell schwieriger Zeit klaren Kurs halten wird," so Beeck. Überhaupt verlaufe die Zusammenarbeit mit dem parteilosen Oberbürgermeister schon nach kurzer Zeit sehr erfreulich. Von gegenseitigen Blockadeversuchen zwischen OB und großen Teilen des Rates sei, entgegen dem Versuch einzelner diesen Eindruck zu erwecken, nichts zu bemerken. "Dafür ist in Lingen auch kein Platz. In der kommunalpolitisch derzeit anspruchsvollen Situation darf man die Zusammenarbeit aller Verantwortlichen erwarten, um das Niveau in der Stadt zu sichern."


Bericht der Lingener Tagespost hierzu vom 04.12.2010:

Emslandarena in Lingen wird kommen

Lingen. Die Stadt Lingen ist trotz der derzeit prekären Finanzlage fest entschlossen, das Projekt „Emslandarena“ zu realisieren. Dies machte Oberbürgermeister Dieter Krone am Freitag in einem Gespräch mit unserer Zeitung deutlich.
Von Thomas Pertz - Die Kommune ist in zeitlicher Hinsicht im Zugzwang. Wenn sie die für die Realisierung des Vorhabens vom Land angekündigten Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro einkalkulieren will, muss noch in diesem Monat eine Entscheidung getroffen werden. Bislang war man von einem Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro ausgegangen. Jeweils fünf Millionen Euro sollten Land und Landkreis zusteuern, zehn Millionen die Stadt Lingen und weitere fünf Millionen die regionale Wirtschaft. Aufgrund der enormen zeitlichen Verzögerung wegen der langwierigen Standortdiskussion hat das Land der Stadt Lingen deutlich gemacht, dass die Fördermillionen anderswo verwendet werden, wenn nicht bald eine Entscheidung getroffen wird.
Gegenüber der LT betonte Krone, dass man von einem Investitionsbedarf von maximal 20 Millionen Euro ausgehe. Private Gelder von der Wirtschaft seien bewusst nicht in die Kalkulation einbezogen worden.
Am kommenden Dienstag wird die Verwaltung zunächst im Rat und anschließend in einer Bürgerversammlung um 19 Uhr im IT-Zentrum einzelne Varianten für die Verwirklichung des Projekts vorstellen. Abschließend entscheidet der Rat am 16. Dezember.
Drei Varianten stehen zur Auswahl: der Bau einer Arena auf dem Parkplatz gegenüber den Emslandhallen mit 2500 Sitzplätzen bzw. 3200 Sitz- und Stehplätzen, die Errichtung einer Messehalle bei den Emslandhallen mit transportablen Tribünen und eine integrierte Messehalle im jetzigen Baukörper der Emslandhallen. Durchkalkuliert hat die Stadt auch den Bau eines neuen Bühnentraktes. Die Kosten lägen zwischen neun und zehn Millionen Euro, Fördermittel von Land und Kreis gäbe es dafür Krones Angaben zufolge nicht.
Da die Kommune nichts mehr auf der „hohen Kante“ hat, müsste sie ihren Anteil von 9,5 Millionen Euro (500 000 Euro kommen aus Eigenmitteln der Emslandhallen) komplett über Kredite finanzieren. „Es ist schwierig, aber die Stadt kann es sich leisten“, betonte Krone. Er gehe davon aus, dass sich angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung auch die Einnahmesituation der Stadt Lingen langfristig verbessern werde. Wenn man jetzt zögere, verliere die Kommune Fördergelder in Höhe von zehn Millionen Euro von Land und Kreis.
„Wir dürfen uns diese Chance nicht entgehen lassen“, erklärte der OB.
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