FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 05.08.2010:

„Wir stehen vor großen Aufgaben“ Auch Jens Beeck (FDP) bewirbt sich um das Amt des Oberbürgermeisters in Lingen

Lingener Tagespost - Lokales
bm Lingen. Warum wollen Sie Oberbürgermeister werden, Herr Beeck? „Weil ich dadurch die Chance bekomme, all das, was ich in den letzten 19 Jahren mit angestoßen habe, auch umzusetzen.“ Das erklärte gestern Nachmittag der Freidemokrat Jens Beeck auf die Frage unserer Zeitung.
Und warum erst jetzt? „Ich habe mich erst jetzt um diese Kandidatur beworben, weil die Anforderungen an dieses Amt und die Verantwortung, die es in sich birgt, sehr hoch sind. Die Frage ,Will ich das?? konnte ich jetzt für mich mit Ja beantworten.“
Wie geht es weiter mit Ihren Aktivitäten bis zum 12. September?
„Ich werde als Anwalt mein en Lebensunterhalt sichern und als FDP-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und im Kreistag konstruktive Kommunalpolitik betreiben wie in den vergangenen 19 Jahren. Zusätzliche Sprechstunden und die klassischen Wahlstände gehören dazu. Und es wird ein Wahlprogramm geben, damit jede Wählerin und jeder Wähler weiß, für welche Inhalte ich stehe. “
Was sind Ihre eigenen Schwerpunkte?
„Ich genieße Kleinkunst und Theater, zwinge mich zu Sport und mag Tiere. Sie meinen aber vermutlich die Schwerpunkte der Stadtpolitik: Ich werde die Haushaltslage - so wie in den letzten Jahren auch - sorgsam begleiten. Auf mein langjähriges Drängen trennt die Stadt sich etwa in den letzten Jahren von Altenwohnungen und Gaststätten. Nicht weil wir nicht beides brauchen, sondern weil Private es besser und hochwertiger anbieten können, ohne dabei hohe Verluste einzufahren - so wie die Stadt jahrelang. Politik muss nicht alles an sich ziehen. Beim zum Jahresende anstehenden Umbau der Stadtwerke ergibt sich die Möglichkeit - und auch die Notwendigkeit - eine Vision von Lingen der nächsten Jahrzehnte zu entwickeln. Außerdem müssen wir fördern, was Lingen auszeichnet und starkmacht: viele ehrenamtlich engagierte Menschen. Sie prägen die liebenswerten Seiten Lingens mehr als jeder OB. In aller Kürze nur das Beispiel freiwillige Feuerwehr. Müssten wir dieses ehrenamtliche Engagement als Stadt hauptberuflich aufstellen, sind siebenstellige Eurobeträge jährlich realistisch.“
Was wünschen Sie sich?
„Eine ruhige und sachliche Diskussion um die Lage der Stadt über den Tag hinaus. Natürlich ist das Haushaltsloch ein schwerer Schlag. Das wird aber durch z. T. wenig durchdachte Handlungen und Vorschläge in Rat und Verwaltung nicht besser. Wir haben eine sehr niedrige Arbeitslosigkeit; gesunde Unternehmen in der Stadt, von denen viele neben dem ?Arbeit-Geben? weiteres Engagement für die Stadt zeigen; eine gute Situation bei den Kindertagesstätten mit teils exzellenten Bedingungen; ein gutes schulisches Angebot in der Stadt, FH und BA sowie ein Bildungswerk des Handwerks, worum uns zu Recht andere Gemeinden beneiden; eine herausragende medizinische Infrastruktur; kulturelles Leben in der Stadt auf dem Niveau von Großstädten, und ich könnte noch lange fortfahren. In diesem und dem kommenden Haushaltsjahr stehen wir vor Herausforderungen. In den vergangenen Jahren gab es oft die gegenteilige Situation, und ich bin froh, übrigens auch auf meinen Antrag hin, dass wir dies früher auch genutzt haben, um die städtische Verschuldung durch außerordentliche Tilgungen zurückzufahren.“
Welches Problem würden Sie als Oberbürgermeister gerne als Erstes anfassen?
„Die Ulanenstraße z. B., bei der ich als Ratsmitglied für Altenlingen und Damaschke im Wort stehe; das würde auch als OB gelten. Die Fortentwicklung der Emslandhallen - mit Lösungen, die verantwortbar sind.
Ich würde es aber als meine erste Aufgabe betrachten, mir das Vertrauen und die Unterstützung der Mitarbeiter in der Stadtverwaltung auf allen Ebenen und in allen Sachgebieten zu erarbeiten und zu verdienen. Knapp 20 Jahre Kommunalpolitik in Lingen lassen mich eines sicher annehmen: Wenn die Sachkompetenz und das Engagement der Mitarbeiter der Verwaltung nicht aus eigener Überzeugung mit derjenigen des OB konform gehen, dann ist er gescheitert, bevor er angefangen hat.“
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