FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 19.06.2008:

Grüne zu Baccum

LT am 19.06.2008
„Flächenversiegelung, demografischer Wandel – diese Themen sind jeden Tag aufs Neue in den unterschiedlichsten Medien zu hören und zu lesen. Selbst der Landkreis Emsland hat dieses Problem erkannt und will sich bei der Ausweisung von neuen Wohnbaugebieten zurückhalten. Diese Informationen sollten jedem Kommunalpolitiker vorliegen, und wer sie ignoriert, handelt der nachfolgenden Generation gegenüber unverantwortlich.
Die anhaltend hohe Flächeninanspruchnahme führt nicht nur zu ökologischen Problemen. Ökologische Probleme sind schon lange auch ökonomische: Je mehr Baugebiete neu ausgewiesen werden, desto mehr kommunale Infrastruktur bleibt später ungenutzt und muss dennoch weiter bezahlt werden.
Die Gegenargumente lauten immer wieder: ‚Kindergärten und Schulen sind nicht mehr ausgelastet, wenn wir keine neuen Baugebiete zulassen.‘
Den Trend, dass immer weniger Kinder geboren werden, kann man durch Bauplätze gewiss nicht aufhalten. Auch im Emsland wird die Bevölkerung zurückgehen. Das ist leider der Lauf der Welt. Nur wer mit Weitblick und Verantwortung in die Zukunft schaut, kann sich den Folgen des demografischen Wandels stellen und rechtzeitig handeln.
Da wird in Baccum ein Kleinod gefunden, Siedlungsfunde, die vielleicht 3000 Jahre alt sind, die dann, in Kartons verpackt, in irgendeinem Archiv stehen. Wie, Herr Poerschke, machen Sie die Funde dann erlebbar? Ein zweites Kalkriese in Baccum – da warte ich auf Ihre Vorschläge und Ideen.
Die Gegenargumente lauten immer wieder: ‚Kindergärten und Schulen sind nicht mehr ausgelastet, wenn wir keine neuen Baugebiete zulassen.‘
Den Trend, dass immer weniger Kinder geboren werden, kann man durch Bauplätze gewiss nicht aufhalten. Auch im Emsland wird die Bevölkerung zurückgehen. Das ist leider der Lauf der Welt. Nur wer mit Weitblick und Verantwortung in die Zukunft schaut, kann sich den Folgen des demografischen Wandels stellen und rechtzeitig handeln.
Da wird in Baccum ein Kleinod gefunden, Siedlungsfunde, die vielleicht 3000 Jahre alt sind, die dann, in Kartons verpackt, in irgendeinem Archiv stehen. Wie, Herr Poerschke, machen Sie die Funde dann erlebbar? Ein zweites Kalkriese in Baccum – da warte ich auf Ihre Vorschläge und Ideen.
Dass Familien aus Ortsteilen in die Innenstadt ziehen, um dort zu bauen, ist eher unwahrscheinlich und entspricht auch nicht meiner Sichtweise. Nachverdichtung wo immer es geht, schon versiegelte Flächen wie das Kasernengelände nutzen ist eine Sache. Flora und Fauna und somit Lebensraum weiter zu zerstören eine ganz andere {. . .} Was wo in Baccum passiert, da sind der Ortsrat und seine Sitzungen sicherlich hilfreich. Aber da ich generell mit offenen Augen durch die Welt und somit auch durch Baccum gehe, bin ich nicht uninformiert. Zu einer politischen Auseinandersetzung gehört auch ein gewisser Stil. Da dient die Polemik nicht der Sache.“
Birgit Kemmer B90/Die Grünen
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