FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 16.04.2019:

Europäischer Abend der FDP Emsland-Süd - Ein Plädoyer für Europa

Von links nach rechts: Dirk Meyer (Vorsitzender FDP Emsland-Süd), Raquel Garcia Hermida-van der Walle (Kandidatin der D66 zur Europawahl 2019 aus den Niederlanden), Jens Beeck (Teilhabepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion),  Ferhat Asi (Kandidat der FDP Emsland zur Europawahl 2019),  Marc-Andre Burgdorf (Kandidat zur Landratswahl 2019 im Emsland), Ingo Lüttecke (Stv. Vorsitzender und Schatzmeister FDP Emsland-Süd)
Von links nach rechts: Dirk Meyer (Vorsitzender FDP Emsland-Süd), Raquel Garcia Hermida-van der Walle (Kandidatin der D66 zur Europawahl 2019 aus den Niederlanden), Jens Beeck (Teilhabepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion), Ferhat Asi (Kandidat der FDP Emsland zur Europawahl 2019), Marc-Andre Burgdorf (Kandidat zur Landratswahl 2019 im Emsland), Ingo Lüttecke (Stv. Vorsitzender und Schatzmeister FDP Emsland-Süd)
„Eine Spanierin, die in den Niederlanden lebt, für das europäische Parlament und für eine niederländische Partei kandidiert und bei einer politischen Veranstaltung in Deutschland spricht vor einem Publikum mit multinationalem Hintergrund“, mit diesen Satz begann die niederländische Kandidatin zur Europawahl der Partei D66 Raquel Garcia Hermida – van der Walle ihre Rede beim Europäischen Abend der FDP Emsland-Süd, welcher von Dirk Meyer aus Lingen (Vorsitzender) und Ingo Lüttecke aus Langen (Stellv. Vorsitzender und Schatzmeister) organisiert wurde.

„Diese Veranstaltung im Restaurant Deichkrone ist ein Plädoyer für Europa“, fasste Hermida van der Walle zusammen“. Allerdings sieht die Niederländerin noch viel Arbeit für die EU vor sich um ihr volles Potenzial zu entfalten. Sie steht vor wichtigen Herausforderungen, angefangen beim Klimawandel und der Energiewende. Aber auch vor geopolitischen Fragen wie der Rolle Russlands oder Chinas auf der Weltbühne, insbesondere mit einem unzuverlässigen Amerika. Globale Migrationsströme, eine wachsende Ungleichheit und die europäische demografische Krise sind weitere Herausforderungen für die Zukunft. „Wenn wir wollen, dass die Europäische Union auf diese Herausforderungen angemessen reagieren kann, können wir uns keine anhaltende Vertrauenskrise bei einer größeren Anzahl von Bürgern leisten“, so Hermida-van der Walle. „Wir Liberale wissen, dass nur der Wille zu Reformen die Akzeptanz für ein vereintes Europa steigern kann. Deshalb wollen wir mehr Transparenz bei der Entscheidungsfindung in der EU. Zukunftsorientiert heißt aber nicht, naiv zu sein. „Diese Herausforderungen dürfen wir nicht den Anti-EU-Parteien wie der AfD in Deutschland oder dem Forum voor Democratie in den Niederlanden überlassen“. Deshalb kämpfe sie für die Zukunft Europas in den Niederlanden.

Die weiteren Gastredner auf dem europäischen Abend äußersten sich ähnlich zur der aktuellen Situation in Europa. „Europa muss einen Mehrwert für die Menschen haben. Wir haben in der Vergangenheit so viele Hürden abgebaut, sind zu einer Solidargemeinschaft gewachsen und nun braucht Europa eine neue Idee. Eine neue Vision. Eine neue Chance“, so Ferhat Asi, emsländischer Kandidat der FDP zur Europawahl und Mitglied des neugegründeten Kreisverbandes der Jungen Liberalen Ems-Vechte. Wir müssen die Menschen mitnehmen, sie teilhaben lassen, sie spüren lassen, das es auf sie ankommt. Beim Thema Uploadfilter sind so viele Jugendliche auf die Barrikaden gegangen, haben demonstriert. Am Ende sei es den großen Koalitionen in Brüssel und in Berlin aber egal gewesen und haben für den ominösen Artikel 13 gestimmt. „Aber an die Jugendlichen und meiner Generation sei gesagt: Jetzt erst recht für die Demokratie kämpfen. Jetzt erst recht sich politisch beteiligen und jetzt erst recht seine Stimme bei der richtigen Partei setzen. Also bei uns !“

Eingeladen war auch der CDU-Kandidat Marc-Andre Burgdorf zur emsländischen Landratswahl 2019. Die FDP Emsland hatte sich im vergangenen Jahr aufgrund eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses für Burgdorf als Landrat ausgesprochen. Burgdorf unterstrich die Vorteile der EU und erinnerte sich an Zeiten wo man für ein Päckchen Kaffee und eine PKW-Dieselfüllung stundenlang in einer Warteschlange an der Grenze anstellen musste. Auch der hiesige FDP-Bundestagsabgeordnete Jens Beeck aus Lingen erinnerte sich an diese Zeiten und stellte seine Ziele für Europa vor: „Wir Freie Demokraten wollen Europa wieder zu einem Kontinent der Chancen machen. Wir treten für mehr Europa und europäische Lösungen ein, wo es sinnvoll ist. Daher wollen wir einen gemeinsamen Datenschutz, einen Energiebinnenmarkt, eine konsequente Haushaltsdisziplin und einen stabilen Euro, eine gemeinsame Flüchtlings- und Einwanderungspolitik sowie eine abgestimmte Terrorismusbekämpfung. Zudem fordern wir weniger Bürokratie und mehr Bürgersouveränität. Denn nur so kann Europa künftig ein Freiheitsprojekt sein“, so Beeck.
Druckversion Druckversion 
Suche

Jens Beeck - Unser Abgeordneter in Berlin


Mitglied werden