FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 13.06.2017:

Körperverletzungen in der Nacht - Kriminalitätsschwerpunkte in Lingen: FDP fordert Taten

Lingener Tagespost - Lokales

Lingen. Seit Jahren ist bekannt, an welchen Orten es in Lingen in den späten Stunden des Wochenendes zu vielen Körperverletzungen kommt. Die FDP fordert nun ein abgestimmtes Vorgehen von Stadt und Polizei.

In einem Antrag an den Rat der Stadt Lingen hat die FDP-Ratsfraktion den erneuten Bericht der Polizei zur Kriminalitätsstatistik im Mai 2017 aufgenommen und fordert nunmehr ein abgestimmtes und zielgerichtetes Vorgehen von Stadt und Polizei. Das geht aus einer Pressemitteilung der Liberalen hervor.

Rund um den Joker und in der Innenstadt

Hintergrund ist die Konzentration insbesondere von Körperverletzungsdelikten in den späten Nächten der Wochenenden an wenigen Orten in der Stadt Lingen. Hierzu zählen vor allem die Umgebung des Jokers am Schwarzen Weg und der Konrad-Adenauer-Ring in der Nähe des Kreisverkehrs sowie wenige andere Punkte in der Kernstadt. Der Leiter der Polizeiinspektion in Lingen, Karl-Heinz Brüggemann, fordert seit Jahren eine Sperrstunde.

„Entschieden entgegen treten“

„Es kann nicht sein, dass wir alljährlich eine Verfestigung von Gewaltstraftaten an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten zur Kenntnis nehmen, ohne dieser Entwicklung entschieden und mit allen Instrumenten des Rechtsstaats entgegenzutreten“, wird FDP-Ratsherr Jens Beeck in der Mitteilung der FDP zitiert. Hier sei sicher die Polizei gefragt, ergänzt FDP-Ratsherr Dirk Meyer, „ aber auch die Stadt kann mit den Fachkräften rund um den Stadtjugendpfleger, den vorhandenen oder gegebenenfalls zu schaffenden Kräften im Ordnungsamt und dem Bau-, Planungs- und Genehmigungsrecht ihren Beitrag leisten“.
Stadt muss sich einbringen

Nach Einschätzung der FDP-Fraktion besteht hierzu im Rat parteiübergreifend die Bereitschaft städtische Ressourcen einzusetzen oder nötigenfalls auch zu schaffen. Sicherheit und körperliche Unversehrtheit seien wesentliche Rechtsgüter, die alle staatlichen Ebenen nach Kräften sicher zu stellen haben. Die Stadt müsse ihre Leistungsfähigkeit an dieser Stelle mit einbringen, um die Bürger und die Gäste wirksam zu schützen.
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