FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 17.02.2017:

Lebensmittel, Pizzen und Brötchen im Emsauenpark

Lingener Tagespost - Lokales

Lingen. Einzelheiten stellte Baudezernent Lothar Schreinemacher in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses vor. Er wies darauf hin, dass auf einer Fläche von insgesamt rund 1350 Quadratmetern der Lebensmittelmarkt Netto, ein italienisches Restaurant, ein Friseurgeschäft und eine Bäckerei gebaut würden. Im Obergeschoss werde eine Physiotherapiepraxis Platz finden. Im Dachgeschoss befänden sich Wohnungen. Baubeginn soll nach Angaben der Verwaltung im Frühjahr/Sommer sein.

„Was lange währt, wird endlich gut“, meinte CDU-Fraktionsvorsitzender Hilling, der auch Vorsitzender der Interessengemeinschaft Reuschberge ist. Dies sei ein gutes Ergebnis für den Stadtteil. Hilling mahnte aber, die schon recht angespannte Parkplatzsituation im Emsauenpark im Blick zu behalten.

Auf einer Grünfläche an der Von-Pettenkofer Straße, die noch zum Lingener Ortsteil Laxten gehört, „gefühlt“ aber zu Damaschke, sollen fünf Baugrundstücke entstehen. Nun erfolgte der sogenannte Auslegungsbeschluss. Bevor der geänderte Bebauungsplan in Damaschke Rechtskraft gewinnt, können Bürger Anregungen vorbringen. Das taten auch bereits einige Anwohner in der Sitzung, nachdem Matthias Klesse, Fachbereichsleiter Planung und Hochbau, das Vorhaben erläutert hatte. Bei dem Areal an der Von-Pettenkofer-Straße im Einmündungsbereich der Friedlandstraße handelt es sich um eine circa 2850 Quadratmeter große Grünfläche, die sich im Besitz der Stadt befindet. Nach Angaben von Klesse ist eine Einzelhausbebauung mit maximal jeweils zwei Wohneinheiten vorgesehen, die sich der Nachbarschaftsbebauung anpassen würde. Optisch entstünden eingeschossige Gebäude, die bis zu einem Meter höher sein könnten als die in der Umgebung.

Ein Anlieger wies darauf hin, dass die Von-Pettenkofer-Straße nur 3,90 Meter breit und für eine einseitige Bebauung geplant worden sei. Er befürchte im Falle einer Bebauung der Grünfläche ein Chaos wegen parkender Autos. Ein Gegenverkehr sei nicht mehr möglich. Auch gehe er davon aus, dass die Straße durch den Baustellenverkehr erheblich beschädigt werde.

Was Letzteres anbelangt, muss nach Angaben der Stadt der Verursacher auch die Schäden beseitigen. Schreinemacher erklärte, dass die Stadt im Zuge der angestrebten „Innenentwicklung“ diese Freifläche für geeignet halte, fünf Grundstücke dort auszuweisen. Auch im Stadtteil Damaschke gebe es eine Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum. Den Hinweis des Anwohners auf die Parkraumproblematik nahm der Baudezernent auf. So könnten in den späteren textlichen Festsetzungen zum Beispiel zwei nebeneinanderliegende Parkplätze auf den Grundstücken festgeschrieben werden.

Die Ausschussmitglieder begrüßten die Planungen. Thomas Brümmer und Uwe Hilling (CDU) mahnten aber auch Lösungen beim Thema Parken an. Jens Beeck (FDP) kritisierte allerdings, dass auch in Damaschke die Grünzüge immer mehr aufgegeben würden. Er regte deshalb an, es bei vier statt fünf Grundstücken zu belassen.
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