FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 12.09.2016:

Kommunalwahlergebnisse Lingen 2016

Stadtrat 2016-2021
Stadtrat 2016-2021
Lingener Tagespost - Lokales

STADTRATSWAHL 2016 IN LINGEN
DIE CDU VERTEIDIGT IHRE ABSOLUTE MEHRHEIT, VERFEHLT ABER IHR WAHLZIEL, „60 PROZENT PLUS X“ ZU ERREICHEN. DIE FDP IST MIT PLUS 1,43 PROZENT GRÖSSTER GEWINNER. BN UND SPD LEGEN LEICHT ZU. DIE GRÜNEN VERLIEREN ÜBER ZWEI PROZENT

Gewinne und Verluste 2011-2016
Gewinne und Verluste 2011-2016

Die CDU hat in Lingen die absolute Mehrheit im Stadtrat verteidigt, aber Prozente verloren. Ebenfalls verloren haben Bündnis 90/Die Grünen, während sich die FDP über Zugewinne freuen kann. Die Bürgernahen und die SPD gewannen leicht hinzu.

Von Thomas Pertz und Wilfried Roggendorf

Lingen. Bei der Kommunalwahl am Sonntag in Lingen hat die CDU 56,17 Prozent der Stimmen erreicht, etwas weniger als 2011 (57,15). Die SPD kam auf 20,81 Prozent und legte damit gegenüber 2011 (20,3) leicht zu. Die Grünen mussten Verluste von über zwei Prozent hinnehmen und kamen auf 7,92 Prozent. Mit 4,40 Prozent der Stimmen hat die FDP um 1,4 Prozent zugelegt. Die Bürgernahen konnten ihr Ergebnis von 2011 (8,82 Prozent) leicht steigern. Sie kamen auf 9,28 Prozent.

Uwe Hilling, CDU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, kommentierte das Wahlergebnis mit den Worten: „Das ist ein außerordentlich gutes, tolles Ergebnis für uns“. Das Wahlergebnis in Lingen habe auch gezeigt, „dass nur Nein-Sagen in der Politik nicht zum Ziel führt“. Er sei sehr froh darüber, dass es der CDU wieder gelungen sei, die absolute Mehrheit zu verteidigen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass der Wähler uns beauftragt hat, auch die nächsten vier Jahre in Lingen erfolgreich zu gestalten.“

Christian Fühner, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes und künftig Mitglied der CDU im Stadtrat, hatte vor den Wahlen die Erwartung an das Wahlergebnis mit „60 Prozent plus X“ umschrieben. Dieses Ziel hatte die CDU nicht erreicht. Gleichwohl war auch Fühner mit dem Wahlausgang sehr zufrieden. Die „60 Prozent plus X“ seien ein optimistisches Ziel gewesen, aber er stehe dazu, dass man sich auch ehrgeizige Ziele setzen müsse, um etwas zu erreichen.

Auf der Wahlparty im Konrad-Adenauer-Haus gab es insbesondere vor dem Hintergrund des Abschneidens der AfD auf Kreisebene lange Gesichter. „Hätte sie in Lingen kandidiert, wäre sic wohl auch in den Stadtrat eingezogen“, äußerte sich ein Christdemokrat erleichtert darüber, dass die AfD hier nicht um Ratsmandate geworben hatte.

Andreas Kröger, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Lingen, betonte, dass die SPD insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis sei. „Wir können stolz darauf sein, dass wir leicht zugelegt haben“, sagte Kröger. Er ging am späten Abend von acht bis neun Mandaten für die Ratsfraktion aus. Zehn bis zwölf Mandate hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Bernhard Bendick vor der Wahl als Ziel ausgegeben. Die Sozialdemokraten hatten während der Legislaturperiode zwei ihrer neun Ratsmitglieder an die Bürgernahen (BN) verloren.

Diese hatten bei der Stadtratswahl 2011 vier Sitze errungen. Auch diesmal waren es nicht mehr. BN-Fraktionschef Robert Koop kündigte an, jetzt fünf weitere Jahre als drittstärkste Kraft im Stadtrat kritisch weiter Politik zu machen. „Wir hatten uns mehr erwartet“, gab Koop jedoch zu, der den Christdemokraten zur Verteidigung der absoluten Mehrheit gratulierte.

Trotz der Verluste von 2,05 Prozent bleiben die Grünen mit drei Sitzen im Lingener Stadtrat vertreten. Birgit Kemmer erklärte, dass sie mit den Verlusten gerechnet habe. „Das Hoch 2011 war sensationell.“

Gewinner des Lingener Wahlabends war die FDP. Sie konnte um 1,43 Prozent zulegen und wird künftig mit zwei direkt gewählten Vertretern im Lingener Ratssitzungssaal Platz nehmen. 2011 war nur ihrem Fraktionschef Jens Beeck der direkte Einzug in den Rat gelungen. Godula Süßmann wechselte dann von den Grünen zu den Liberalen. Beeck äußerte sich dementsprechend zufrieden. „Wir sind dankbar für dieses Ergebnis. Im Moment ist es die FDP ja nicht gerade gewöhnt, bei Wahlen der größte Gewinner zu sein.“

Die Sitzverteilung im Rat ist gegenüber der bei der konstituierenden Sitzung des 2011 gewählten Stadtrates gleich.
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