FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 21.07.2016:

FDP will Digitalisierung im Emsland forcieren - Generalsekretärin Beer in Meppen

In der Redaktion der Meppener Tagespost diskutieren (von links) Redaktionsleiter Hermann-Josef Mammes mit den FDP-Politikern Tobias Kemper, Clemens Paul Schulte, Marion Terhalle, Nicola Beer und Jens Beeck. Foto: Carola Alge
In der Redaktion der Meppener Tagespost diskutieren (von links) Redaktionsleiter Hermann-Josef Mammes mit den FDP-Politikern Tobias Kemper, Clemens Paul Schulte, Marion Terhalle, Nicola Beer und Jens Beeck. Foto: Carola Alge
Meppener Tagespost - Lokales vom 20.07.2016
Hermann-Josef Mammes

Meppen. Die „Chancen der Digitalisierung“ will die FDP auch im Emsland ausbauen. Das hat die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer bei einem Besuch in der Redaktionen der Meppener Tagespost untermauert.

Die 46-jährige Juristin befürchtet, dass Deutschland gegenüber anderen Staaten wie selbst Estland „immer mehr ins Hintertreffen gerät“. „Wir müssen es endlich umsetzen, statt nur abzuwarten“, sagte die Liberale. Gerade der ländliche Raum brauche leistungsstarke Glasfaserlösungen. Marion Terhalle, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Aschendorf-Hümmling sagte: „In Papenburg gibt es noch rund 1000 Haushalte mit leistungsschwachen Anschlüssen von unter 10 mbit/s. Jens Beeck, Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Osnabrück und und Vorsitzender der Liberalen Fraktion im Stadtrat Lingen ergänzte: „Das Emsland ist schon immer eigene Wege gegangen, wenn es um eine starke Infrastruktur geht.“ Beispielhaft nannte er die Finanzierung der Emslandautobahn. Auch den Breitbansausbau will der Landkreis bis 2018 mit 50 Millionen Euro „selbst in die Hand nehmen“. Die FDP stehe voll hinter dieser Maßnahme. Auch Marion Terhalle sieht es positiv, dass der Landkreis sich dieses Themas so intensiv annimmt.

Chance für ländlichen Raum

Generalsekretärin Beer sieht in der Digitalisierung gerade eine „Chance für den ländlichen Raum“. Zugleich biete dies die große Chance des Home-Office zum Beispiel für Frauen, die trotz Familie nebenberuflich weiter arbeiten wollen.

Beer informierte sich im Anschluss in Klein Berßen im Dorfladen des FDP-Kreisstagsabgeordneten Tobias Kemper: „Er schafft es allen Unkenrufen zum Trotz.“ Dazu gehöre Risikobereitschaft und unternehmerischer Mut.

FDP fordert Einwanderungesetz

Im Pressegespräch forderte die FDP-Generalsekrätin zudem ein Einwanderungsgesetz für Deutschland. „Wir müssen den Flüchtlingen klar aufzeigen, unter welchen Konditionen sie hier bleiben dürfen.“ Es müsse weiter Kontingente geben. Leider fehlten diese klaren Kriterien, sodass speziell Wirtschaftsflüchtlinge immer wieder auch „lebensgefährliche Überfahrten über das Mittelmeer“ auf sich nähmen.

Für Nicola Beer stellt „Bildung den Schlüssel zur Integration“ dar. Insofern sei es notwendig, dass die schulische und berufliche Qualifikation der Flüchtlinge umgehend festgestellt werde, damit die Fortbildungsmaßnahmen gezielt anlaufen können.
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