FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 12.01.2016:

„Es ist wichtig, sich im Gemeindeleben einzubringen“ Norbert Brüggemann (FDP) aus Gersten

Lingener Tagespost - Lokales

Lengerich. Norbert Brüggemann ist 40 Jahre alt und seit 2001 im Rat seiner Heimatgemeinde Gersten sowie der Samtgemeinde Lengerich. Hier erzählt der selbstständige Informationstechniker, warum er sich auch weiterhin ehrenamtlich politisch engagiert.

Warum arbeiten Sie im Rat mit?
Um das Gemeindeleben mitzugestalten und ehrenamtlich Verantwortung in der Gemeinde beziehungsweise Samtgemeinde zu übernehmen. Ich möchte damit auch zeigen, dass es extrem wichtig ist, sich im Gemeindeleben einzubringen. Außerdem macht mir die Politik sehr viel Spaß. Denn nur wer sich engagiert oder wählen geht, hat auch ein Recht darauf, sich zu beschweren, wenn es mal nicht so läuft, wie es laufen soll. Nur wenn alle Vereine, Gruppen, Verbände Hand in Hand arbeiten, kann man in einer Gemeinschaft sehr viel erreichen.

Was war das bislang schönste Ereignis während Ihrer Tätigkeit im Rat?
Da gibt es mehrere: Der Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ im Jahr 2002. Da erreichte die Gemeinde Gersten den ersten Platz, aber auch der Neubau der Kita in Gersten oder der rasante Schuldenabbau in der SG Lengerich dank der Unterstützung aller Mitgliedsgemeinden. Und noch viele andere positiven Ereignisse in den letzten 14 Jahren Ratsarbeit.
Gab es auch schon negative Erlebnisse?
Absolute Mehrheiten haben in der Vergangenheit schon einmal zum „Kungeln“ verleitet. Es wurde öfter am Rat vorbei „regiert“, Ratsmitglieder teils schlecht informiert. Genau deshalb ist es wichtig, dass es mehrere Fraktionen im Rat gibt, um solche Alleingänge einzudämmen. Optimal wäre es, auch hier im Emsland absolute Mehrheiten zu verhindern.

Welchen Tipp haben Sie für jemanden, der sich neu in der Ratsarbeit engagieren möchte?
Mit Ehrlichkeit und einem offenen Ohr für die Belange der Bürger kommt man bei der politischen Arbeit am weitesten. Zweiter Tipp ist, sich von „Platschhirschen“ nicht entmutigen zu lassen. Übrigens: Über jede Mitarbeit und/oder Kandidatur bei den Freien Demokraten freue ich mich sehr. Aber das Wichtigste ist, das es Bürgerinnen und Bürger gibt, die bereit sind, sich für eine demokratische Partei oder Organisation bei der nächsten Kommunalwahl aufstellen zu lassen.
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