FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 26.10.2015:

FDP Bezirksverband Osnabrück zu Gast in der DITIB-Gemeinde in Melle

Foto: FDP; FDP Bezirksvorstand Osnabrück und Mitglieder der Gemeinde der Mimar Sinan Camii Moschee Melle.
Foto: FDP; FDP Bezirksvorstand Osnabrück und Mitglieder der Gemeinde der Mimar Sinan Camii Moschee Melle.
(eb) / Meller Kreisblatt 30.10.2015

Der FDP Bezirksverband Osnabrück besuchte auf Einladung der lokalen FDP und der örtlichen muslimischen Gemeinde die Mimar Sinan Camii Moschee in Melle. Neben der Besichtigung des Gebetshauses stand der gegenseitige Austausch im Mittelpunkt des Treffens.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass in den letzten Jahren viele bedeutende Schritte auf den unterschiedlichen politischen Ebenen bereits umgesetzt werden konnten. Als besonderen Erfolg hob in diesem Zusammenhang Yilmaz Kilic, DITIB-Landesvorsitzender, die Integration des islamischen Religionsunterrichts in den niedersächsischen Lehrplan hervor. Auch der FDP-Bezirksvorsitzende Jens Beeck, Lingen, würdigte dies als einen bedeutenden Schritt in der niedersächsischen Kultuspolitik der vorherigen Landesregierung, der durch das gewachsene Vertrauen zu vielen muslimischen Gemeinden im Land möglich wurde. Kilic und Beeck betonten mit Blick auf die laufenden Verhandlungen zwischen dem Land Niedersachsen und dem DITIB, dass dieser Weg jetzt konsequent fortgesetzt werden müsse.

Aber auch die hohe Bedeutung der Einrichtung eines muslimischen Friedhofes für die lokale muslimische Gemeinde wurde in diesem Kontext erörtert. Hierzu erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Melle Arend Holzgräfe: „Wir freuen uns, dass wir den muslimischen Friedhof nach langen Gesprächen schlussendlich hier in Melle verwirklichen konnten.“

Mit Bezug auf die derzeitige Flüchtlingsproblematik erklärte der FDP-Kreisvorsitzende Matthias Seestern-Pauly: „Wir als Freie Demokraten sind davon überzeugt, dass die bereits bestehenden Strukturen der muslimischen Gemeinden in Deutschland eine große Chance bei der Integration der vielen schutzsuchenden Menschen sein können.“

Abschließend waren sich alle einig, dass man auch zukünftig miteinander im Gespräch bleiben möchte, um die vielen weiteren Herausforderungen gemeinsam zu meistern.
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