FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 31.01.2015:

Freude über Entscheidung

Lingener Tagespost - Seite 1

lj Lingen. Mit Erleichterung haben Landrat Reinhard Winter und die Leitungen der Sprachförderschulen in Lingen-Brögbern und Aschendorf auf die Entscheidung des Landes reagiert, diese Schulen in Niedersachsen zu erhalten. Der Landkreis Emsland ist Schulträger der Bildungseinrichtungen an den beiden Standorten.
Auch der FDP-Bezirksvorsitzende Jens Beeck und die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Papenburger Rat, Marion Terhalle, begrüßten die von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt bekannt gegebene Entscheidung. Beeck: „Damit bleibt die Wahlfreiheit zwischen inklusiver Beschulung und Unterricht in einer Förderschule bestehen. Das ist vor allem gut für die Kinder.“ Jetzt sei Zeit gewonnen, um weiter an Konzepten zu arbeiten, um die Inklusion im Interesse der Kinder voranzubringen.

Seite 9: Kreis Emsland

Erleichterung in Aschendorf und Brögbern – Zeit der Unsicherheit ist vorbei

Lingen/Aschendorf. Landrat Reinhard Winter hat es begrüßt, dass das Land die Sprachförderschulen in Lingen-Brögbern und Aschendorf doch erhalten möchte und damit eine Forderung des Landkreises erfüllt.
79 Schüler besuchen derzeit die Carl-Orff-Schule in Brögbern als Förderschule mit den Schwerpunkten Sprache und Hören. In der Förderschule Am Draiberg in Aschendorf werden 91 Schüler unterrichtet. Winter: „Durch die Ankündigung des Landes, die Schulen mit Schwerpunkt Sprache auslaufen zu lassen, waren zahlreiche Fragen durch die Vielzahl struktureller Veränderungen aufgeworfen worden, die Schulträger, Schulen und auch Eltern stark verunsichert haben.“
Nach seinen Worten arbeiten die Sprachförderschulen bereits seit Jahren inklusiv. In diesem Zusammenhang verwies er auf deren Funktion als Förderzentren, durch die auch Kinder mit besonderem Förderbedarf an Grundschulen durch mobile Dienste und Kooperationen betreut werden. „Jetzt bleibt den Eltern die Wahlfreiheit erhalten, für ihre Kinder die besten Bildungs- und Förderorte sowie die bestmögliche Förderung zu erhalten“, freute sich der Landrat.
Der bisherige Leiter der Carl-Orff-Schule, Hermann Heynck – er wurde am Donnerstag verabschiedet – und seine kommisarische Nachfolgerin Regina Hannemann betonten, dass die Entscheidung des Landes gut für eine solide, mit Außenmaß betriebene Weiterentwicklung der Inklusion sei.
Gut vorbereitet
Heynck: „Die Entscheidung verpflichtet Förderschulen und Grundschulen dazu, Konzepte zu entwickeln, um die qualifizierte sonderpädagische Unterstützungen sprachbehinderter Kinder in allen inklusiven Schulen sicherstellen. Hannemann: „Auf diese Herausforderung sind wir im Kollegium gut vorbereitet.“
Andrea Holtkamp, Elternratsvorsitzende der Carl-Orff-Schule, begrüßte es sehr, dass die Förderschule nicht nur im Schwerpunkt Hören, sondern auch im Schwerpunkt Sprache bestehen bleibt und somit die Einheit der Schule weiter gewährleistet ist. „Wir Eltern sind der Auffassung, dass der erhebliche Förderbedarf im Bereich Sprache von den Regelschulen nicht in vollem Umfang geleistet werden kann.“
Mit Jubel und dem Ausschenken alkoholfreien Sektes hat das zwölfköpfige Kollegium der Förderschule „Sprache“ am Draiberg in Aschendorf auf die Entscheidung der Landesregierung reagiert, die Förderschulen Sprache in Niedersachsen zu erhalten. „Uns ist eine riesige Last von den Schultern gefallen“, sagte Förderschulrektorin Martina Grönheim und fügte hinzu: „Endlich ist die Zeit der Unsicherheit beendet.“ Entscheidend sei, dass die Eltern jetzt die Wahlfreiheit hätten, ob sie die Kinder in Förderschulen oder in Regelschulen schicken möchten. „Im Grunde praktizieren wir schon längst Inklusion, weil durch intensive Arbeit an unserer Förderschule etwa 50 bis 60 Prozent der Schüler nach der Klasse 2 in die Klasse 3 der Grundschule wechseln.“
Der FDP-Bezirksvorsitzende Jens Beeck und die FDP-Fraktionsvorsitzende im Papenburger Stadtrat, Marion Terhalle, meinten, dass die Entscheidung im Sinne der Kinder sei. Der Druck von Eltern, Lehrern und der FDP sei erfolgreich gewesen.
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