FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 14.10.2014:

Kreistag will Entwicklung der Meyer Werft unterstützen - FDP: Umweltproblem muss gelöst werden

Lingener Tagespost - Kreis Emsland

Papenburg. Ein Gutachten des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung ist zum Schluss gekommen, dass die Papenburger Meyer Werft eine immer wichtigere Rolle für die regionale Wirtschaft spielt. Die Zahl der Zulieferbetriebe ist in der Region Emsland und Ostfriesland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. Fast 7000 Vollzeitstellen stünden zumindest mittelbar in Zusammenhang mit der Werft.
Auf dieses „großartige Unternehmen mit einem tollen Ruf“, verwies FDP-Kreistagssprecher Hans-Michael Goldmann. Zudem genieße die Unternehmerfamilie in Wirtschafts-Verbänden und in der Stadt „eine sehr hohe Wertschätzung“. Um diesen Betrieb in Papenburg zu sichern, müssten die Umweltprobleme gelöst werden, die das für die Schiffsüberführung notwendige Ausbaggern der Ems mit sich bringe. Schon wieder würden mehrere Hundert Hektar Spülfelder benötigt. „Wir kennen das Problem schon 30 Jahre“, aber die Behörden seien oft in Zuständigkeitsfragen zerstritten, so Goldmann.
Auch die Sprecher aller anderen Kreistagsfraktionen betonten die Bedeutung der Werft für die Entwicklung der Region. Daraus „resultiert der politische Handlungsauftrag“ für den Kreistag, gute Rahmenbedingungen für die Werft zu sichern, betonte Burkhard Remmers (CDU). Dazu gehöre auch der Neubau der Papenburger Seeschleuse, über die wichtige Schiffsteile transportiert werden. Er kritisierte deshalb die Ansage der Grünen-Landtagsfraktion, das Land solle Papenburg nur mit geringen Mitteln beim Neubau unterstützen.
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