FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 03.09.2014:

Für Fundtiere noch nicht zuständig - Lingener Tierheim beteiligt sich an Ausschreibung

Lingener Tagespost - Lokales

Stephan Mathias, Godula Süßmann und Jens Beeck mit Casper und Roby (von links)
Stephan Mathias, Godula Süßmann und Jens Beeck mit Casper und Roby (von links)
pm Lingen. Die Liberale Fraktion in der Stadt Lingen setzt sich weiter dafür ein, dass Fundtiere künftig wieder im Lingener Tierheim aufgenommen werden können. Derzeit hat die Stadt Lingen einen Vertrag mit einer Einrichtung in Wilsum, der zum Jahresende ausläuft.
Über die Situation im Lingener Tierheim informierte sich die Liberale Fraktion bei einem Besuch vor Ort. Nicht nur der dreijährige Hund Roby und sein bester Freund Cas per (zwei Jahre) suchen gemeinsam ein neues, liebevolles Zuhause, sondern noch weitere 38 Hunde, 100 Katzen sowie 50 Kleintiere warten auf Menschen, die für sie da sein wollen.

„Bei unseren Schützlingen handelt es sich überwiegend um sogenannte Abgabetiere, deren Besitzer sich aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht länger um ihre Vierbeiner kümmern konnten“, erklärte der 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Lingen, Stephan Mathias, einer Mitteilung zufolge. „Nicht aufnehmen können wir Fundtiere.“

Nach seinen Worten kommt es für die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des Vereins immer wieder zu bedrückenden Situationen, wenn Bürger mit einem gefundenen Tier vor dem Tor stehen und das Tierheim sie wegen des Vertrages der Stadt mit der Einrichtung in Wilsum abweisen muss.

Ausschreibung
„Wir beteiligen uns an dem neuen Ausschreibungsverfahren in der Hoffnung, dieses Mal den Zuschlag zu bekommen“, so Mathias weiter. Unterstützt werden die Mitglieder in ihrem Anliegen durch die Liberale Fraktion im Stadtrat: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass Lingener Bürgerinnen und Bürger, die ihr Tier vermissen, erst nach Wilsum fahren müssen, um es zurückzubekommen, wo wir gleichzeitig ein Tierheim vor Ort haben, das hervorragende Arbeit leistet“, so Jens Beeck und Godula Süßmann.

Diesem seit Jahren andauernden Zustand gelte es, im Sinne der betroffenen Tiere und ihrer Besitzer entgegenzuwirken, damit eine ohnehin schon für alle sehr belastende Notsituation in Zukunft wieder schnell zu einem guten Ende geführt werden könne, so die Liberalen.
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