FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 30.05.2014:

Grünes Licht für Zentrenkonzept und Freiraumplanung im Emsauenpark in Lingen

Lingener Tagespost - Lokales

pe Lingen. Bei zwei Enthaltungen von Bündnis 90/Die Grünen hat der Lingener Stadtrat in seiner letzten Sitzung das überarbeitete Lingener Einzelhandels- und Zentrenkonzept verabschiedet.
Wie mehrfach berichtet, waren im Zusammenhang mit der Diskussion über die Ansiedlung des Baumarktes Obi an der Rheiner Straße durch Bürger und Mitbewerber Fehler in dem seinerzeit vom Büro „Junker + Kruse“ erarbeiteten Konzept festgestellt worden. Für die Politik und Verwaltung stellt es eine wichtige Planungsgrundlage bei der Frage weiterer Betriebsansiedlungen im Handel dar. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher wies bei der Vorstellung des überarbeiteten Konzeptes darauf hin, dass dieses kein Instrumentarium für Wettbewerbsschutz oder Ähnliches darstelle, sondern auf der städtebaulichen Ebene angesiedelt sei.
Günter Reppien, Vorsitzender des Planungs- und Bauausschusses, sagte, dass seitens des Büros entsprechende Korrekturen vorgenommen worden seien. Es sei nicht die Aufgabe der Politik, Zahlen über Verkaufsflächen etc. zu kontrollieren, betonte Reppien. Hier sah er auch die Verwaltung mit in der Pflicht.
Heftige Diskussionen
Die Ungenauigkeiten im ersten Gutachten hätten innerhalb der SPD zu heftigen Diskussionen geführt, meinte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Edeltraut Graeßner. Nach der Überarbeitung könne die SPD gleichwohl zustimmen.
Gegen die Stimmen der Fraktion der Bürgernahen verabschiedete der Rat die Freiraumplanungen für den Emsauenpark. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Verwaltung auf rund 985 000 Euro. Zusätzlich werden für den Unterhalt des Parks zwei Vollzeitarbeitskräfte erforderlich, die mit rund 80 000 Euro jährlich zu Buche schlagen werden.
BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop kritisierte die Folgekosten bei der Unterhaltung des Parks. „Die Auswirkungen der Planungen überfordern die Stadt.“ Er glaube auch nicht, dass es aufgrund seiner Lage ein Park für alle Bürger sei. Gleichzeitig kritisierte Koop nochmals den Abriss der Kasernenwohnungen. Der Ratsherr hatte sich seinerzeit für eine Nutzung der Gebäude für Studierende ausgesprochen.
Jens Beeck von der Liberalen Fraktion sprach dagegen von einem gelungenen Beispiel von Konversion, also der Umwandlung eines militärisch genutzten Geländes für andere Zwecke. Auch Beeck mahnte allerdings, bei der Gestaltung des Parkes die Kosten nicht aus dem Blick zu verlieren. Oberbürgermeister Dieter Krone erklärte, dass der Park als Erholungsgebiet durchaus ein Gewinn für alle Bürger der Stadt und ihre Gäste sei.
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