FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 28.05.2014:

Noch kein Beschluss für Waldstraße Planung zum Hausneubau weiter in der Diskussion – Ortstermin

Ortstermin: Die Mitglieder des PBA und WGA machen sich an der Waldstraße selbst ein Bild von dem Grundstück und der dort geplanten Bebauung. Foto: Burkhard Müller
Ortstermin: Die Mitglieder des PBA und WGA machen sich an der Waldstraße selbst ein Bild von dem Grundstück und der dort geplanten Bebauung. Foto: Burkhard Müller
Lingener Tagespost - Lokales

Lingen. Ein endgültiger Beschluss, wie das Grundstück an der Waldstraße 14 b und 14 c in Lingen bebaut werden könnte, ist noch nicht gefallen – trotz gemeinsamen Ortstermins des Planungs- und Bauausschusses (PBA) und des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses (WGA) der Stadt Lingen. Strittig ist nach wie vor die geplante „Massivität“ des Baukörpers.
Nach Angaben von Stadtbaurat Lothar Schreinemacher handelt es sich bei den Häusern um eine „intensive Nachverdichtung“ mit insgesamt zehn Wohnungen auf einem „schmalen“ Grundstück. Geplant seien zwei zweigeschossige Häuser mit jeweils einem zurückspringenden Staffelgeschoss sowie einer Tiefgarage.

„Seit fast 25 Jahren sprechen wir hier von einer möglichen Bebauung, und jetzt liegt auch ein Bauantrag vor“, erläuterte der Stadtbaurat die Situation. Vor dem Hintergrund, dass sich der geplante Gebäudekomplex an die vorhandene Bausubstanz überwiegend anpasse, stehe die Verwaltung diesem Vorhaben positiv gegenüber.

Nicht begeistert, sondern empört von dem Vorhaben zeigen sich die unmittelbaren Nachbarn an der Raydt-straße (wir berichteten). Vertreten durch Claudia Becker und Jochen Brackmann erklärten sie nicht nur, dass die geplanten Häuser ihrer Meinung nach viel zu hoch seien, sondern man zudem befürchte, dass es durch eine mögliche Grundwasserabsenkung auch zu Schäden an den eigenen Immobilien kommen könne.

Ein eigenes Bild von dem Grundstück und dem unmittelbar daneben fließenden Mühlenbach machten sich die Ausschussmitglieder. Grundsätzlich schien man der Ansicht zu sein, dass eine „nachverdichtende Bebauung“ nahe der Stadt sinnvoll scheint – diskutiert werden müsse in den einzelnen Fraktionen wohl aber noch einmal die Massivität und Höhe der beiden geplanten Häuser – und dann soll eine Entscheidung gefällt werden.

Neubau in Darme
Weniger problembehaftet scheint ein Vorhaben an der Schüttorfer Straße/ Ecke Wagnerstraße zu sein. Hier soll laut Stadtbaurat ein zweieinhalbgeschossiges Gebäude in L-Form entstehen, in dem 20 barrierefreie Wohnungen Platz haben. Zusätzlich ist eine Tiefgarage geplant. Ergänzend zu dem Baukörper solle ein Großteil des prägenden Baumbestandes zur Schüttorfer Straße hin erhalten bleiben. Zudem soll eine innen liegende Grünanlage Freiraum für die Bewohner spenden.

Weiteren Angaben der Verwaltung zufolge ist dieses Projekt bereits im Ortsrat in Darme vorgestellt worden und hat einstimmigen Zuspruch gefunden. Der Sitzung hätten auch viele Anwohner des Vorhabens beigewohnt.

Nicht nur in Darme fand das Projekt Beifall: Auch die Mitglieder des PBA konnten dem Vorhaben nur Gutes abgewinnen, weshalb sich der Ausschuss auch einstimmig für dieses Vorhaben aussprach.
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