FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 11.02.2014:

Lustige Musikanten Brögbern sollen eigenes Grundstück bekommen - Kulturausschuss lehnt mehrere Zuschussanträge ab

Lingener Tagespost - Kultur regional

ct Lingen. Keine Entscheidung über den Teilhaushalt des Fachbereiches Kultur hat der Kulturausschuss in seiner jüngsten Sitzung gefällt. Die Mitglieder waren sich einig, dass das Zahlenwerk nicht lange genug vorgelegen habe und Beratungsbedarf innerhalb der Fraktionen bestehe. Es wurde angeregt, eine zusätzliche Sitzung abzuhalten.
Ebenfalls vertagt wurde die Entscheidung, Brandschutzmaßnahmen für die Werkstattbühne des TPZ mit 20 000 Euro zu bezuschussen. Nils Hanraets als kommissarischer Leiter des TPZ betonte zwar, dass hier dringender Handlungsbedarf bestehe. Doch der Ausschuss entschied auf Antrag der CDU, dass zunächst geklärt werden müsse, inwieweit auch der Vermieter verpflichtet werden könne, für den Brandschutz aufzukommen oder sich an den Kosten zu beteiligen.
Bei einer Enthaltung stimmte der Kulturausschuss zu, den Mitgliedsbeitrag für das Emslandmuseum von 115 000 Euro für die Haushaltsjahre 2014 und 2015 um je drei Prozent auf 118 450 bzw. auf 122 000 Euro zu erhöhen.
Einen Zuschuss von 4200 Euro sollen nach dem Willen des Kulturausschusses die Lustigen Musikanten Brögbern für den Ankauf eines Grundstücks mit Schulungsgebäude an der Duisenburger Straße erhalten. Dadurch werde das Kulturbudget entlastet. Denn bisher war vorgesehen, das Nutzungsentgeld in Höhe von 780 Euro pro Jahr für 30 Jahre aus dem Kulturetat zu zahlen.
Weitere Zuschussanträge wurden im Laufe der Sitzung jeweils abgelehnt. Dazu gehörte ein Antrag des Kunstvereins Lingen, der wegen der erhöhten Heizkosten der Kunsthalle im vergangenen Winter um einen Zuschuss für die Betriebskosten gebeten hatte. Nach Aussagen der Direktorin der Kunsthalle, Meike Behm, verfügt der Verein zurzeit nicht über die Mittel, die Mehrkosten zu übernehmen.
Keine Mehrheit fand auch der Antrag des Kunstvereins auf Erhöhung des institutionellen Zuschusses für die Kunstschule. Damit sollte die Aufstockung der Stelle der Leitung von einer halben auf eine Dreiviertelstelle finanziert werden.
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