FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 28.01.2014:

Mahnwache gegen Rechtsextremismus

Lingener Tagespost - Lokales

Rund 150 Lingener Bürger sind am Montagabend auf den Lingener Marktplatz zur Mahnwache gegen Rechtsextremismus gekommen. „Wir wollen hier mit unseren Lichtern und einer Gedenkminute an die Opfer des Nationalsozialismus denken und ein Zeichen setzen, damit sich so etwas nicht wiederholt“, erklärten die Vorsitzenden vom Lingener Stadtjugendring und dem Kinder- und Jugendparlament, Nanni Müller und Pia Schockmann (von links) – diese beiden Jugendeinrichtungen hatten zu dieser seit einigen Jahren stattfindenden Veranstaltung aufgerufen. Simon Göhler, jüngstes Vorstandsmitglied vom Forum Juden-Christen im Altkreis Lingen, hatte zuvor in einer Rede an den aus Lingen stammenden jüdischen Kaufmann Max Hanauer und seine Frau Johanne erinnert: „Beide sind im Mai 1942 nach Theresienstadt verschleppt worden, im Mai 1944 starb er dort. Seine Frau kam schließlich nach Auschwitz.“ Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt. „Unsere Gesellschaft benötigt Menschen, die gegen jegliche Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Extremismus eintreten“, erklärte Göhler an diesem Holocaust-Gedenktag.
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