FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 24.01.2014:

Per Richtfunk im Internet surfen - Meppener Unternehmer will Lingener Innenstadt mit Antennen erschließen

Lingener Tagespost - Lokales

Lingen. Mithilfe der Richtfunktechnik der Firma EmslandTel sollen in der Stadt Lingen auch die Außenbereiche mit Breitbandlösungen in DSL-Qualität versorgt werden. Zudem will das in Meppen ansässige Unternehmen auch in der Lingener Innenstadt einen freien WLAN-Zugang ermöglichen.
„Dafür würden wir in der Innenstadt einige kleinere Antennen anbringen. Bürger und Besucher könnten dann täglich eine halbe Stunde frei surfen“, erklärte der EmslandTel-Geschäftsführer Andreas Schröder auf der jüngsten Sitzung des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses des Lingener Stadtrates. Längere Surfzeiten sind – gegen Bezahlung – möglich. „Die offizielle Seite der Stadt mit nützlichen Informationen zum Beispiel für Touristen ist aber jederzeit freigeschaltet“, erklärte der Unternehmer, der derzeit, vom Meppener Gewerbegebiet Nödike ausgehend, dabei ist, das gesamte Emsland mit seiner Richtfunktechnik auszustatten.

„Richtfunk ist eigentlich eine recht alte Technik. Vorteilhaft ist, dass nur einzelne Sendemasten an das Glasfasernetz angeschlossen werden müssen und nicht jeder Haushalt – was derzeit bei Kosten von bundesweit rund 880 Milliarden Euro auch kaum möglich wäre“, erklärte Schröder. Für die technisch maximal mögliche Übertragungsrate von 300 Mbit/s – das Unternehmen garantiert 100 Mbit/s – ist allerdings eine direkte Sichtverbindung von der Firma oder dem angeschlossenen Privathaus zu einem der maximal acht bis zehn Kilometer entfernten Sendemasten erforderlich. Die Versorgungssicherheit bezifferte Schröder mit 99,85 Prozent.

So plant das Unternehmen den Bau von Masten in Holthausen, in Brögbern, Bramsche und im Lingener Stadtgebiet im Bereich der Rheiner Straße/Umgehungsstraße, Alternativstandorte sind beim Lingener Bauhof sowie bei Mundersum. „Weitere Außenbereiche der Stadt können durch Masten in Nachbarkommunen wie in Messingen abgedeckt werden“, erklärte Schröder. Auch Wachendorf würde mit Breitbandtechnik versorgt werden – was mehrere Besucher der Sitzung aus diesem Ortsteil freute.

Laut Schröder sollen drei Viertel des Emslandes bis Ende 2014 mit der Richtfunktechnik und einem Maximalabstand von zehn Kilometern ausgestattet sein.
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