FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 20.08.2013:

„Kreativität ist wichtig“ - Manuel Nehmer aus Nordhorn kandidiert für die FDP

Lingener Tagespost
Manuel Nehmer ist Kandidat der FDP im Wahlkreis Mittelems. Foto: W. Roggendorf
Manuel Nehmer ist Kandidat der FDP im Wahlkreis Mittelems. Foto: W. Roggendorf
Lingen. Manuel Nehmer hat keine Chance, wie er sagt, in den nächsten Deutschen Bundestag gewählt zu werden. Aber der Kandidat der FDP im Wahlkreis Mittelems möchte die Zeit bis zum Tag der Stimmabgabe am 22. September nutzen, um auf Themen aufmerksam zu machen.
„Kunst und Kultur liegen mir am Herzen“, so der 31-jährige Industriekaufmann aus Nordhorn. Diese Themen wolle er während seines Wahlkampfs in den Fokus stellen. Dass dieser für ihn wohl nicht mit einem Sitz im Bundestag enden wird, dessen ist sich Nehmer bewusst. „Ich werde nicht direkt gewählt werden, aber das macht nichts“. Auch Landeslistenplatz 20, auf den die Liberalen ihn gesetzt haben, dürfte nicht zum Einzug in das Parlament reichen. „Dann müsste die FDP in Niedersachsen zwischen 15 und 20 Prozent erreichen“, weiß Nehmer, dass ein Bundestagsmandat Utopie ist.
Aber er möchte die Zeit des Wahlkampfes nutzen und zeigen, dass es Alternativen zur bisherigen Politik gibt. „Kreativität“ ist ein wichtiges Stichwort für Nehmer. „Kreativität und Flexibilität sind im Beruf erforderlich.“
Zudem lehnt Nehmer jede Bevormundung durch staatliche Regelungen ab. „Ich glaube, dass die Menschen vieles selber gut entscheiden können.“
Aber auch der demografische Wandel ist für ihn ein Thema: „Ich bin skeptisch, ob die staatliche Rente später einmal reichen wird.“ Die Menschen müssten die Möglichkeit haben, die „drei Säulen ‚staatlich‘, ‚betrieblich‘ und ‚privat‘ bei der Altersversorgung“ zu füttern.
Erst seit 2008 ist er Mitglied der FDP. In dieser Zeit hat Nehmer es bis zum Ortsvorsitzenden der FDP in Nordhorn, zum Kreisschatzmeister der Grafschafter Liberalen und stellvertretenden Bezirksvorsitzenden des Parteibezirks Osnabrück geschafft.
Nehmer glaubt an „Schwarz-Gelb“. Diese Koalition sei „gut für Deutschland“. Für die Zukunft prognostiziert der Liberale einen Wechsel in der bisherigen Bedeutung der Parteien. „Wir werden die großen Volksparteien nicht mehr wie bisher haben“, sagt er voraus. Bei der SPD sehe man den Bedeutungsverlust schon. „Die CDU ist nur dank Angela Merkel noch stark“, sieht Nehmer einen Wandel. Welche Koalition nach der Wahl in Berlin regieren wird? „Ich schließe trotz des Wunsches nach ‚Schwarz-Gelb‘ keine Möglichkeit aus.“
Druckversion Druckversion 
Suche

Jens Beeck - Unser Abgeordneter in Berlin


FREI-BRIEF

Mitglied werden