FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 07.06.2013:

Bürger machen sich für „LiLi“ mit 2200 Unterschriften stark - Krone: Gespräche weit vorangeschritten

Lingener Tagespost - Lokales

pe Lingen. Mit 2200 Unterschriften haben sich Bürger in Lingen für ein Festhalten am „LiLi-Bus“-Angebot in der Stadt ausgesprochen. Eine entsprechende Unterschriftenliste überreichten der Vorsitzende der Lingener SPD, Andreas Kröger, und die Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine aus Brögbern und Baccum, Wolfgang Talle und Reinhold Hoffmann, in der Ratssitzung am Donnerstag.
Wie berichtet, läuft im August das zweijährige Modellprojekt aus. Derzeit fährt der blaue Bus mit der Aufschrift „Linie für Lingen“ auf den Linien im Gauerbach, Bramsche und in Brögbern. Es laufen intensive Gespräche, wie eine Fortführung des Angebotes und deren Finanzierung bei erweiterten Zusteigemöglichkeiten gelingen können. Wie Oberbürgermeister Dieter Krone erklärte, sind diese Gespräche auch bereits sehr weit fortgeschritten.
Was das Projekt „LiLi-Bus“ und seine weitere Zukunft in der Stadt Lingen anbelangt, gab es einen kurzen, aber heftigen Schlagabtausch zwischen CDU- und SPD-Fraktion. CDU-Fraktionschef Uwe Hilling warf den Sozialdemokraten vor, durch gezielte Falschaussagen in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, als ob die CDU diesen verbesserten Service innerhalb des ÖPNV nicht wolle. Das Gegenteil sei der Fall. Zu klären sei vielmehr deren Finanzierung bei einem erweiterten Linienangebot. Dagegen erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Bernhard Bendick, dass die CDU durch ihre „Alles-oder-nichts“-Forderung den Eindruck erweckt habe, am „LiLi-Bus“ nicht festhalten zu wollen. Michael Fuest von Bündnis 90/Die Grünen und Jens Beeck für die Liberale Fraktion glätteten die Wogen mit ihren Hinweisen darauf, dass es letztlich das gemeinsame Anliegen aller im Rat vertretenen Parteien sei, eine Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Lingen herbeizuführen.
Weiteres Thema im Rat war die Benennung von Rainer Bartsch zum Schiedsmann für weitere fünf Jahre. Bartsch übt diese Tätigkeit bereits seit 1998 aus.
Der Rat beschloss außerdem die Einführung eines Kulturpreises, der mit 3000 Euro dotiert ist und alle drei Jahre vergeben wird. Erstmals wird dieser Preis 2013 überreicht. Die Auszeichnung kann an eine Person, aber auch Institution vergeben werden. Eine Aufteilung auf mehrere Preisträger ist ebenfalls möglich.
Verabschiedet wurde schließlich die Neufassung der Satzung über die Förderung und Finanzierung der Kindertagespflege in Lingen. Diese ist neben dem Krippenausbau und den altersübergreifenden Gruppen ein weiterer Baustein bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Björn Roth (CDU), dankte der Verwaltung für die bisherigen Bemühungen. Mit einer Ausbauquote von derzeit 48 Prozent stehe die Stadt im Vergleich zu anderen Kommunen sehr gut da. Ab dem 1. August 2013, nach Abschluss der Ausbauphase, gilt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr.
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