FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 27.04.2013:

Stadt Lingen vergibt Kulturpreis Kulturausschuss beschließt Einführung noch in 2013

Lingener Tagespost - Lokales

Live dabei, als Wetter und Verkehrsnachrichten von Mario Köhne (links) gesprochen wurden, waren die Mitglieder des Kulturausschusses. Sie informierten sich in der Halle IV über die Räumlichkeiten der Ems-Vechte-Welle. Rechts Geschäftsführer Jan Schenkewitz. Foto: Caroline Theiling
Live dabei, als Wetter und Verkehrsnachrichten von Mario Köhne (links) gesprochen wurden, waren die Mitglieder des Kulturausschusses. Sie informierten sich in der Halle IV über die Räumlichkeiten der Ems-Vechte-Welle. Rechts Geschäftsführer Jan Schenkewitz. Foto: Caroline Theiling
Lingen. Noch hat die Ems-Vechte-Welle ihre neuen Räumlichkeiten in der Halle IV an der Kaiserstraße nicht bezogen. Das hat der Kulturausschuss ausgenutzt, hat seine jüngste Sitzung dort abgehalten und sich gleichzeitig vor Ort ein Bild von der Arbeitssituation des Radiosenders gemacht.

Höhepunkt der Besichtigung war ein kurzer Live-Bericht von Mario Köhne. Der Redakteur las in Anwesenheit der Ausschussmitglieder im Studio die Wettervorhersage und Verkehrsnachrichten. Bestätigt sahen sich die Mitglieder in ihrem Beschluss, der Anmietung der zusätzlichen Räumlichkeiten zuzustimmen, da das Team des Radio-Senders bislang mit vier bis fünf Personen ein gemeinsames Büro nutzt.

Eine endgültige Entscheidung wie mit den Gedenktafeln „Bundesbahn-Ausbesserungswerk Lingen“ sowie der Gedenktafel für die Gefallenen aus den Weltkriegen verfahren soll, ist nicht gefallen. Andreas Löpker vom Fachdienst Kultur erklärte dazu, dass die Tafeln zurzeit wetterfest auf dem Bauhof gelagert würden. Sie seien teilweise sehr kleinteilig gebrochen. Eine Außenbesichtigung rund um die Halle IV ergab, dass es aufgrund der großen Fensterflächen kaum einen geeigneten Platz gebe, wo die Tafeln aufgehängt werden könnten. Für Jens Beeck (Liberale Fraktion) und Michael Fuest (Grüne) ist auch eine „Indoorlösung“ möglich. Doch solle vor allem zunächst geklärt werden, wie teuer eine Sanierung wäre, oder wie man die gebrochenen Stücke in einem entsprechenden Rahmen präsentieren könne. Hierzu schlug die Ausschussvorsitzende Edeltraut Graeßner (SPD) vor, mit den BBS der gewerblichen Fachrichtungen Kontakt aufzunehmen, ob im Holz- oder Metallbereich möglicherweise ein solcher Rahmen kostengünstig erstellt werden kann.

Erfreut berichtete Rudolf Kruse vom Fachdienst Kultur, dass die ersten Veranstaltungen der neuen Spielzeit bereits nahezu ausverkauft seien. Nachdem die Hochschul- und die Stadtbibliothek getrennt sind, stellte Kruse das neue Logo der Stadtbibliothek vor. In Anlehnung an die drei Türme im Signet der Stadt sind es bei der Bibliothek drei weiße Bücher auf rotem Grund.

Einstimmig sprach sich der Kulturausschuss für die Einführung eines Kulturpreises, erstmals 2013, aus. Die Auszeichnung soll sich als Einzelpreis auf maximal 3000 Euro belaufen, kann aber auch auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden,
wobei die Mindestsumme 500 Euro betragen soll. Geplant ist ferner, diesen Kulturpreis alle drei Jahre zu verleihen. Im Unterschied zu dem „Lingener Theo“, der sich an Straßenkünstler richtet, ist diese Auszeichnung Lingener Kulturschaffenden vorbehalten.
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