FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 23.04.2013:

BMX-Bahn im Emsauenpark größer als ursprünglich geplant

Lingener Tagespost - Lokales

Beirat Spielräume der Stadt Lingen berät über Rückbau von Spielplätzen – Beschluss soll auf nächster Sitzung gefasst werden

wrog Lingen. Im Mai soll mit dem Bau der im Emsauenpark geplanten BMX-Strecke begonnen werden. Dies hat die Verwaltung auf der jüngsten Sitzung des Beirates Spielräume der Stadt Lingen mitgeteilt.
Ein Fachplaner habe gemeinsam mit Jugendlichen den Parcours entworfen. Er solle auf einer Fläche angelegt werden, die weit genug von der Wohnbebauung entfernt liege. Gegenüber den ersten Planungen werde diese Fläche jetzt um etwa ein Drittel vergrößert.
Der Liberale Jens Beeck bemängelte, dass „wir uns vollständig von den ursprünglichen Planungen der Grünflächen entfernen“. Dafür gebe es kein abgestimmtes Konzept. Die Planungen müssten noch einmal in Gänze beraten werden. Susanne Janßen (SPD) wollte wissen, ob auch für die kleineren Kinder etwas geplant sei. Günter Schnieders, Fachbereichsleiter Jugend, Arbeit und Soziales der Stadt, erklärte: „Wir haben acht Flächen, wo etwas gebaut werden könnte.“ Die von Marc Riße (Bürgernahe) mit Zwischenruf vorgeschlagene Bobbycar-Bahn wird es wohl nicht werden. Beiratsvorsitzender Björn Roth (CDU) versicherte: „Wir werden alle Altersgruppen und Interessen berücksichtigen.
Beraten hat der Beirat auch über die Weiterentwicklung von Spielflächen. Als „über Bedarf“ gelten Spielplätze, um die in einem Radius von 400 Metern eine oder mehrere Ausweichmöglichkeiten bestehen. Laut städtischer Aufgabenkritik könnten in den nächsten Jahren bis zu 40 Spielplätze geschlossen werden. „Wir haben nach einem halben Jahr noch keinen konkreten Einsparvorschlag“, kritisierte Beeck. Der Beirat beauftragte die Verwaltung, eine Prioritätenliste zu erstellen.
Irene Vehring (CDU) meinte: „Ich finde die Zahl nicht so wichtig, sondern sinnvolle Lösungen.“ Sie wolle, dass die Verwaltung bei ihren Vorschlägen auch die eingesparten Kosten mitteile. Zugleich merkte sie gemeinsam mit Janßen an, dass nicht alle Flächen veräußert werden sollten. „Die fehlen später nach einem Generationswechsel“, so beide Ratsdamen.
Roth erklärte, dass sich mit den Spielflächen außerhalb der Innenstadt schon die Ortsräte befasst hätten. Auf der nächsten Sitzung solle dann eine Beschlussvorlage über alle Spielplätze beraten werden.
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