FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 15.10.2012:

Salzbergen: GE Wind Energy sieht sich gut aufgestellt - Minister Stefan Birkner informiert sich

Lingener Tagespost - Lokales vom 13.10.2012

Die Zukunft der Windenergie stand beim Besuch von Umweltminister Stefan Birkner (3. von links) bei GE-Wind in Salzbergen im Mittelpunkt der Gespräche, an denen Martin Stöver, Marco Kreimer, und Dirk Meyer (von links) teilnahmen. Foto: Heinz Krüssel
Die Zukunft der Windenergie stand beim Besuch von Umweltminister Stefan Birkner (3. von links) bei GE-Wind in Salzbergen im Mittelpunkt der Gespräche, an denen Martin Stöver, Marco Kreimer, und Dirk Meyer (von links) teilnahmen. Foto: Heinz Krüssel
Salzbergen. Fragen zur Realisierung der angestrebten Energiewende in Deutschland haben für Stefan Birkner, niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, eine große Bedeutung. Das hat der FDP-Politiker bei einem Besuch des Unternehmens GE Wind Energy in Salzbergen-Holsterfeld deutlich gemacht.
„Die Akzeptanz muss behutsam entwickelt werden“, sieht Birkner erheblichen Diskussionsbedarf über die Ziele, den Weg und die Folgen. Begleitet wurde Minister Birkner von Dirk Meyer, FDP-Landtagskandidat für den Wahlbereich Lingen-Schüttorf.
Die aktuelle Situation des Windenergieanlagenherstellers GE Wind Energy mit Sitz in Salzbergen stellte Standortleiter Martin Stöver vor. Dieser ist seit zwölf Jahren im Unternehmen tätig und hat vor einigen Monaten die Nachfolge von Rainer Bröring angetreten. Bröring habe neue Aufgaben im Geschäftsbereich „GE oil & gas“ übernommen, hieß es.
Stöver erklärte auf Nachfrage, dass es am Standort Salzbergen Restrukturierungen gegeben habe, die mit keiner einzigen Entlassung von Mitarbeitern verbunden gewesen seien. Insgesamt sei der Standort Salzbergen sehr stabil. Es werden rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 34 Auszubildende.
Fast 2000 Anlagen gebaut
Die Entwicklung und auch die Perspektiven bei GE Wind seien durchweg positiv, ging der Standortleiter auf die Produktion moderner Windkraftanlagen für den weltweiten Markt ein.
Bei einem Rundgang stellte Produktionsleiter Marco Kreimer technische Besonderheiten der GE-Wind-Anlagen vor. Immerhin seien fast 2000 Windenergieanlagen in Salzbergen gebaut worden, wies Kreimer auf das Know-how der hoch qualifizierten Mitarbeiter hin.
Die 2,5-Megawatt-Windenergieanlage mit 120 Meter Rotordurchmesser finde großen Zuspruch am Markt. Besonders in den osteuropäischen Ländern sieht Martin Stöver gute Perspektiven.
Das Gespräch mit Minister Birkner bezeichnete Stöver als sehr aufschlussreich. Die Vorstellungen der niedersächsischen Landesregierung würden in vielen Bereichen mit denen von GE-Wind übereinstimmen.
In einem Pressegespräch ging Minister Stefan Birkner auf die Wertschöpfung der Energiewende ein. Im Bereich der erneuerbaren Energien nehme Niedersachsen einen Spitzenplatz ein.
Ein entscheidendes Thema ist nach Darstellung des Ministers die Entwicklung der Strompreise für die Verbraucher. Jeder Cent müsse so effizient wie möglich im Sinne der Verbraucher investiert werden.
Eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erwarte er vor der Bundestagswahl nicht mehr.
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