FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 13.10.2012:

FDP-Kreisverbände wählen Manuel Nehmer - 30-jähriger Nordhorner tritt im Wahlkreis 31/Mittelems für den Bundestag an

Lingener Tagespost - Kreis Emsland vom 13.10.2012

Bei der Versammlung in Dalum: (v. l.) Thomas Brüninghoff (Kreisvorsitzender Grafschaft Bentheim), Clemens Paul Schulte (Kreisvorsitzender Emsland) Manuel Nehmer und Jens Beeck (Vorsitzender Bezirk Osnabrück). Foto: privat
Bei der Versammlung in Dalum: (v. l.) Thomas Brüninghoff (Kreisvorsitzender Grafschaft Bentheim), Clemens Paul Schulte (Kreisvorsitzender Emsland) Manuel Nehmer und Jens Beeck (Vorsitzender Bezirk Osnabrück). Foto: privat
pm Geeste-Dalum. Die FDP-Kreisverbände aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland haben jetzt in Dalum ihren Spitzenkandidaten für den Bundestagswahlkampf gewählt. Einstimmig fiel die Wahl auf Manuel Nehmer aus Nordhorn.
Der 30-jährige Industriekaufmann ist seit 2008 Mitglied des Kreisvorstands in der Grafschaft Bentheim und Ortsvorsitzender der Nordhorner Liberalen. Zusätzlich wurde er 2011 stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Osnabrück.
Vor der Wahl stellte sich Nehmer den Fragen der Versammlung. So ging es unter anderem um seine Haltung zum Vorwurf, die FDP sei die Partei der sozialen Kälte. „Für mich ist die FDP nicht weniger sozial als die Parteien, die Sozialpolitik als ihren Markenkern bezeichnen“, sagte Nehmer. Die Freien Demokraten hätten in Regierungsverantwortung das Kindergeld erhöht und die Freibeträge für Arbeitslose verdoppelt. „Die Krankenkassen haben einen Milliardenüberschuss erwirtschaftet, ohne dass der Versorgungsstandard reduziert wurde. Das ist das Resultat liberaler Gesundheitspolitik“, so der künftige Spitzenkandidat. „Unter einem von der SPD geführten Gesundheitsministerium war solch ein Überschuss völlig undenkbar. Jetzt haben die Kassen ein Polster, um auch mal schwächere Jahre zu überbrücken, ohne die Versicherten mit Beitragserhöhung zu belasten. Nicht zuletzt wurde im Gesundheitswesen eine Pflegestufe 0 eingeführt, mit der die Bedingungen zur Pflege von Demenzkranken deutlich verbessert werden.“ Daher könne von sozialer Kälte bei der FDP nicht die Rede sein.
Neben der sozialen Kälte wird die FDP gerne als Partei der Besserverdiener bezeichnet. „Als Industriekaufmann gehöre ich nicht zu den sogenannten Besserverdienern“, sagte Nehmer. „Sorgen um die Rente im Alter, die hohen Benzinpreise oder die Folgen der Staatsverschuldung sind meine ständigen Begleiter, denn ich gehöre zur viel zitierten Mitte der Gesellschaft. Wäre die FDP wirklich die Besserverdienerpartei, dann wäre meine Kandidatur doch gar nicht möglich.“ Weitere Fragen drehten sich um Themen wie den Euro-Rettungsschirm, Bürokratieabbau oder auch die Zukunft der Rente.
Im Anschluss an die Wahl zeigten sich die beiden Kreisvorsitzenden Thomas Brüninghoff und Clemens Paul Schulte zufrieden: „Wir sind überzeugt, mit Manuel Nehmer den richtigen Kandidaten in den Bundestagswahlkampf geschickt zu haben. Er hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er für die liberale Sache steht und sich mit großen Anstrengungen für diese einsetzt. Er kann sich im Wahlkampf der vollen Unterstützung unserer Kreisverbände sicher sein!“
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