FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 01.10.2012:

FDP schickt Goldmann ins Rennen - Aschendorfer tritt im Wahlkreis Unterems als Direktkandidat zur Bundestagswahl an

Lingener Tagespost - Landkreis Emsland vom 01.10.2012

Einer für alle, alle für einen: Für Hans-Michael Goldmann als Direktkandidat stimmten 25 von 26 FDP-Mitgliedern. Das Foto zeigt (von links) den Vorsitzenden des FDP-Bezirksverbands Ems-Jade Roland Riese, Hans-Michael Goldmann, den FDP-Landtagskandidaten Jan Albers sowie den Vorsitzenden des FDP-Bezirksverbands Osnabrück Jens Beeck. Foto: Manuel Glasfort
Einer für alle, alle für einen: Für Hans-Michael Goldmann als Direktkandidat stimmten 25 von 26 FDP-Mitgliedern. Das Foto zeigt (von links) den Vorsitzenden des FDP-Bezirksverbands Ems-Jade Roland Riese, Hans-Michael Goldmann, den FDP-Landtagskandidaten Jan Albers sowie den Vorsitzenden des FDP-Bezirksverbands Osnabrück Jens Beeck. Foto: Manuel Glasfort
Papenburg. Die FDP-Mitglieder des Wahlkreises Unterems schicken den Aschendorfer Hans-Michael Goldmann ins Rennen um ein Direktmandat für den nächsten Bundestag. Mit einem Ergebnis von 25 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme stärkte die Mitgliederversammlung dem 66-Jährigen am Samstag in Papenburg den Rücken. Goldmann war einziger Kandidat.

Der Vollblutpolitiker Goldmann sitzt bereits seit 1998 für die Liberalen im Bundestag. Dort steht der studierte Tierarzt derzeit dem Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vor. Sollte er erneut ein Mandat erringen, wäre es bereits seine fünfte Legislaturperiode.

Hart ins Gericht ging Goldmann in seiner Bewerbungsrede mit dem gerade gekürten SPD-Kanzlerkandidaten. „Ich staune schon, wenn Herr Steinbrück erklärt: ,Ich will den Bankern an den Kragen.‘“ Wenn er den Banken an den Kragen wolle, dann gehe Steinbrück an das Geld der Bürger. „Denn sie sind diejenigen, die die Banken mit Kapital ausstatten.“ In Sachen Euro-Krise bekannte sich Goldmann zum Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir wollen den Euro sichern, wir wollen aber nicht die Zahlmeister für ganz Europa sein. Sondern diejenigen, die Geld bekommen, müssen bestimmte Bedingungen einhalten“, so der Liberale.

Im Zusammenhang mit der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung mahnte Goldmann einen weiteren Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals an: „Wenn der Emdener Hafen eine Zukunft haben will, dann müssen große Güterschiffe die Ems hinunterkommen.“

Auch beim Thema Energiepolitik bezog Goldmann Position. Er warb für mehr Wettbewerb bei den erneuerbaren Energien und betonte, dass Energie nicht unbezahlbar werden dürfe. „Ein Erdkabel ist nicht der Weisheit letzter Schluss, und eine Hochspannungsleitung ist nicht gleich des Teufels. Man muss abwägen“, folgerte Goldmann. Verwerfungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz müssten abgeschafft werden, so der Abgeordnete. Er kritisierte die Opposition dafür, die Senkung der Fotovoltaik-Fördersätze im Bundesrat torpediert zu haben.

Die zunehmenden Konflikte um den Bau großer Mastställe will der Aschendorfer durch eine Änderung des Baugesetzbuches eindämmen. „Ich bin dafür, dass wir die Privilegierung nur noch für kleinbäuerliche Betriebe haben.“ Doch auch Großbetriebe bräuchten Entwicklungsmöglichkeiten.

Ob Goldmann erneut in den Bundestag einzieht, wird wesentlich von seiner Platzierung auf der Landesliste abhängen. Darüber entscheidet die FDP-Landesvertreterversammlung am 10. November in Osnabrück.
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