FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 10.02.2012:

Friedwald in Altenlingen - Liberale Fraktion: Krematorium auf abgeholzte Fläche

„Statt die gesamte abgeholzte Fläche im Altenlingener Forst mit Gewerbebetrieben zuzubauen, schlägt die Liberale Fraktion eine alternative Nutzung des Gebietes vor“, so Jens Beeck und Dr. Godula Süßmann in einer Pressemitteilung. „Wir favorisieren die Ansiedlung eines Krematoriums sowie die Einrichtung eines Friedwaldes.“
Nach ihren Worten begrüßen die beiden Kommunalpolitiker, dass die CDU-Fraktion von ihrer alten Forderung abgerückt ist, an dieser Stelle noch mehr Bäume abzuholzen. „In den vergangenen drei Jahren hat sich gezeigt, dass es für die schon jetzt gerodete Fläche keinen wirklich ernsthaften Interessenten gegeben hat. Gleichzeitig konnten wir in der vergangenen Wahlperiode erleben, dass ein Investor vergeblich versucht hat, einen geeigneten Standort für die Ansiedlung eines Krematoriums zu finden“, erklärt Beeck. „Die gerodete Fläche eignet sich hierfür ganz hervorragend, da sie einerseits abseits von Wohlbebauung liegt, andererseits dennoch gut erreichbar ist und sich in einer pietätvollen, bewaldeten Umgebung befindet.“ Nach seinen Worten besteht auch im Emsland zunehmendes Interesse bei vielen Menschen, sich nach dem Tod einäschern zu lassen. „Bisher können die Angehörigen nur mit großem Aufwand diesem Wunsch entsprechend. Ein Krematorium vor Ort würde die Situation der Trauernden erheblich erleichtern.“
Mit der Aufforstung des übrigen Bereichs als Friedwald könnte zudem der Forderung nach einer Aufforstung entsprochen werden, so Süßmann. Damit würden zwei bisher scheinbar unversöhnliche Positionen miteinander in Einklang gebracht. Wünschenswert wäre zudem, wenn es auch Tierbesitzern möglich gemacht werde, in einem abgetrennten Teil ihre verstorbenen Haustiere beizusetzen. „Bisher gibt es für Halter eigentlich nur die Möglichkeit die Tierleiche der Tierverwertungsanstalt zu überlassen, was für viele Menschen eine absolute Zumutung ist. Eine andere Variante ist, die Leiche ins Tierkrematorium nach Bramsche zu bringen, was etlichen schon aus rein praktischen Gründen nicht möglich ist“, erläutert Süßmann. „Auch hier besteht also ein echter Bedarf, der mit einem Friedwald abgedeckt werden könnte.“
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