FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 14.01.2012:

RWE: Anlage ist jetzt am Netz - Optimierungsleitung kostete 30 Millionen

Lingener Tagespost - Kreis Emsland

pm Lingen. Anfang des Jahres konnte der zweite Bauabschnitt der Optimierungsleitung für den Betrieb des Lingener Gaskraftwerks fristgerecht in Betrieb genommen werden. Nach einem erfolgreich absolvierten Probebetrieb steht die Erweiterung der Optimierungsleitung den Gasblöcken zur Verfügung. Die 765 Rohre mit einem Durchmesser von 1,4 Metern vergrößern die bestehende
15 Kilometer lange Anlage zur Versorgung der Kraftwerke um weitere 13 Kilometer. Die Kosten beliefen sich auf rund 30 Millionen Euro.
Der neue Leiter des Gaskraftwerks Emsland,
Dr. Heinz-Jürgen Wüllenweber, sieht in der Speichermöglichkeit eine weitere Stärkung des Standortes Lingen. „Gaskraftwerke bewegen sich in einem schwierigen und komplexen Marktumfeld. Das gilt insbesondere mit Blick auf die stark steigende Stromerzeugung durch Fotovoltaik- und Windkraftanlagen. Hier leistet die Erweiterung der bestehenden Optimierungsleitung einen wesentlichen Beitrag zum variablen Einsatz der Gasblöcke und verbessert unseren Wettbewerbsvorteil für den optimalen Einsatz des Lingener Gaskraftwerks“, so Wüllenweber. Mit der Optimierungsleitung könne unabhängig von der Stromerzeugung das für den Kraftwerksbetrieb benötigte Erdgas flexibel und damit kostengünstig am Markt beschafft und bereitgestellt werden.
Die Fertigung der Rohrleitungen mit einem Gesamtwert von fast 14 Millionen Euro erfolgte in Mülheim an der Ruhr. Alle Montage- und Verlegearbeiten mit einem Auftragsvolumen von ca.
10 Millionen Euro konnten an eine Arbeitsgemeinschaft aus der Region, bestehend aus den Firmen Nacap Rohrbau GmbH (Niederlassung Meppen) und der Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG (Hauptsitz in Papenburg), vergeben werden. „Wir freuen uns, dass wir die lokale Wirtschaft und Industrie maßgeblich an der Realisierung des Projekts beteiligen konnten“, betonte der Kraftwerkschef. Während der Bauphase mussten rund 90 000 Kubikmeter Erdreich und 12 000 Tonnen Stahl bewegt werden.
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