FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 24.11.2011:

Sanierung der Marienstraße ab Februar - Rund 448 000 Euro Kosten

Lingener Tagespost - Lokales
pe Lingen. Die Modernisierung der Fußgängerzone nimmt weiter Formen an. Nach der Umgestaltung der Lookenstraße, Großen Straße und des Kreuzungsbereichs am Markt ist nun die Marienstraße an der Reihe.
Mit den Bauarbeiten wird im Februar 2012 begonnen. Sie sollen Ende Juli abgeschlossen sein. Unterbrochen werden die Bautätigkeiten in den Osterferien. Die Verwaltung sicherte im Planungs- und Bauausschuss alle erforderlichen Maßnahmen zu, um die baustellenbedingten Beeinträchtigungen für die Geschäftsinhaber so gering wie möglich zu halten.
Eigentlich sollte die Maßnahme schon im Jahr 2008 in Angriff genommen worden sein, erinnerte Stadtbaurat Georg Lisiecki an die damaligen Probleme, alle Anlieger hinsichtlich der Beteiligung der Kosten unter einen Hut zu bekommen. Dies sei nun gelungen. Die Gesamtkosten der Neugestaltung der Marienstraße, die sich optisch an die Looken- und Große Straße anlehnen wird, belaufen sich auf rund 448 000 Euro. Davon übernimmt die Stadt 245 500 Euro. Die Anlieger zahlen 202 500 Euro.
Besondere Beleuchtung
Lisiecki stellte anschließend Einzelheiten der Planung vor. Das Oberflächenmaterial besteht aus Klinker mit einem schmalen Granitband. Hinzu kommen als Alleinstellungsmerkmal Sitzpodeste um einzelne Bäume, außerdem eine besondere Beleuchtung. „Der Charakter der Marienstraße kann enorm gewinnen“, sagte der Stadtbaurat.
Kritisch wurde im Ausschuss angemerkt, dass von den ursprünglich einmal vorgesehenen 17 neuen Bäumen künftig nur noch zwölf die Marienstraße zieren werden. Der derzeitige Grünbestand muss weichen. Lisiecki verwies auf die schwierige Debatte mit den Anliegern und den nicht einfachen Abwägungsprozess zwischen geschäftlichen und städtebaulichen Interessen. Bei einer Gegenstimme von Bündnis 90/Die Grünen segnete der Ausschuss unter seinem neuen Vorsitzenden Günter Reppien (CDU) die Planung ab.
Gegenüber der LT erklärte Lisiecki, er gehe davon aus, dass 2013 Maßnahmen in der Fußgängerzone im Bereich des Marktes begonnen
werden könnten. Damit wird das „Wohnzimmer der Stadt“, wie es Uwe Hilling (CDU) formulierte, immer ansehnlicher.
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