FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 15.10.2011:

Ein Wasserschaden sorgte 2010 für höhere Verluste - Sanierungsarbeiten erst teilweise abgeschlossen

Lingener Tagespost - Lokales

Lingen. Auf der letzten Sitzung des Betriebsausschusses der Emslandhallen in dieser Legislaturperiode wurden der Jahresbericht 2010 und der dazu erstellte Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Volbers Vehmeyer und Kollegen“ einstimmig genehmigt.
Der Jahresverlust 2010 beträgt 311 919,80 Euro und liegt damit im Vergleich zum Vorjahr (179 090,93 Euro) erheblich höher. Dazu erklärte Florian Krebs, Leiter der Emslandhallen: „Ursache dieses höheren Verlustes ist zum einen ein Wasserschaden.“ Zwar sei dieser versichert gewesen, jedoch habe man bei der Reparatur, die Rohre, die vorher unterirdisch verlegt waren, über die Erde gelegt, wodurch Mehrkosten entstanden seien. „Dieser Wasserschaden kostete uns 74 000 Euro, hat uns das Betriebsergebnis verhagelt. Sonst hätten wir so gut dagestanden wie nie zuvor“, äußerte sich Krebs. Auch die um 62 000 Euro gesunkene Rendite aus einem RWE-Aktienpaket habe das Betriebsergebnis verschlechtert.
Jens Beeck (FDP) fragte nach dem Wert dieses Aktienpaketes, der nach dem momentanen Stand der Aktienkurse drastisch gesunken sei. Wirtschaftsprüfer Ralf Bramlage von der Gesellschaft „Volbers Vehmeyer und Kollegen“ erläuterte, man müsse die Aktienkurse am Ende des Jahres betrachten und diese dann in die Bilanz einrechnen. Dem stimmte Stadtkämmerin Dr. Claudia Haarmann zu. Krebs berichtete über den Stand der Sanierungsarbeiten. Der Boden der Messehalle sei erneuert und geebnet worden. Durch den Austausch von Beleuchtungsmitteln sei jetzt für eine den Ansprüchen genügende Helligkeit dort gesorgt. Außerdem habe man die Brandmeldeanlage erneuert.
Kosten von 300 000 Euro
Die Dachsanierung stehe noch aus. Eine Bestandsuntersuchung habe ergeben, dass sich die Kosten auf über 300 000 Euro belaufen könnten. Daher habe man ein Architekturbüro mit der Vorplanung beauftragt. Dies erkläre auch die Verzögerung der Maßnahme, deren Abschluss schon für Juli vorgesehen war. Zusätzlich müssten gegebenenfalls Lichtkuppeln erneuert werden. „Konkrete Ergebnisse erwarte ich bis Ende Oktober“, erklärte Krebs. Dann würde auch feststehen, ob die Statik des Daches ausreiche, um darauf eine Fotovoltaikanlage zu installieren. Er ärgere sich über die Verzögerung ebenso, sagte Krebs zur Frage von Hajo Wiedorn (SPD), ob die Sanierung „mit dem gleichen Datum, nur in einem anderen Jahr“ abgeschlossen werde.
Am Ende der Sitzung verabschiedete der stellvertretende Ausschussvorsitzende Beeck die Vorsitzende Renate Seiler. „Sie waren immer fair, menschlich und kompetent.“ Seiler dankte dem Ausschuss und dem Team der Emslandhallen für die Zusammenarbeit und besonders Wiedorn, der scherzhaft entgegnete: „Jetzt ist es aber genug mit den ‚Urgesteinen‘.“
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