FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 14.10.2011:

18 Ratsmitglieder verabschiedet

Lingener Tagespost - Lokales
Lingen. Die letzte Sitzung des Lingener Stadtrates in dieser Wahlperiode war eine ganz Besondere: Oberbürgermeister Dieter Krone verabschiedete 18 verdiente Lokalpolitiker in den „verdienten Ruhestand“ oder wünschte ihnen für neue Aufgaben, beispielsweise im Kreistag, viel Glück.

„Ich möchte Ihnen heute für Ihr Wirken in unserer Stadt Lingen ganz herzlich danken“, sagte der Oberbürgermeister zu den zum Teil jahrzehntelangen Leistungen jedes Einzelnen in den kommunalen Parlamenten, sei es im Stadtrat oder in den Ortsräten.

Dienstältester Stadtrat und zugleich ein „Urgestein“ Lingener Kommunalpolitik sei zweifelsohne Hajo Wiedorn. Er gehörte dem Stadtrat insgesamt 34 Jahre lang an und habe in vielen Funktionen die Entwicklung der Stadt Lingen maßgeblich mitgestaltet. Stehender Applaus des Rates zeigte die Wertschätzung für Wiedorns Arbeit.

Auf 25 Jahre Stadtratsarbeit blickt Heinz Willigmann zurück. Er habe in verschiedenen Ausschüssen seine Akzente gesetzt.

Als eine „beeindruckende Vita“ bezeichnete Krone das Wirken von Bernhard Teschke: 25 Jahre Stadtrat, 39 Jahre Ortsrat Brögbern, davon 17 Jahre Ortsbürgermeister. Dank galt Annette Feldmann (25 Jahre im Stadtrat), Brigitte Brüggemann (20 Jahre), Heinrich Schomaker und Swenna Vennegerts (15 Jahre), Michael Koop, Renate Seiler und Dr. Karl-Heinz Vehring (10 Jahre) sowie Klaus Flachmann (6 Jahre).

Eine Wahlperiode (5 Jahre) wirkten Heinrich Georg Wintering, Bernd Lohmöller, Hilde Roosmann, Anna Matern-Brandt und Tamara Hock mit. Hans-Arno Bavink (3½ Jahre) und Georg Lohmann (2½ Jahre) galt ebenso der Dank für die in dieser Zeit geleistete Arbeit zum Wohl der Mitbürger.

Sein politisches Leben ließ Wiedorn Revue passieren. 34 Jahre Stadtrat und 34 Jahre Ortsrat Holthausen habe er auf dem Buckel. „Ich habe mal überschlagen: Das waren rund 1500 Sitzungen im Lingener Rathaus und ebensoviele Fraktionssitzungen. Insgesamt komme ich also auf rund 3 000 Sitzungen, zuzüglich Ausschusssitzungen, Ortsratssitzungen und . . .“ Das alles könne man nur leisten, wenn die Familie mitspielt, deshalb gelte der Dank am Ende der politischen Laufbahn seiner Ehefrau.

Im Rückblick erinnerte Wiedorn an wichtige Entscheidungen, die für die positive Entwicklung Lingens maßgeblich waren. Höhepunkte seien der Ausbau des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerkes und die Ansiedlung der Fachhochschule gewesen.

Kritische Worte fand Heinrich Schomaker zum Abschied. Der Baccumer Ortsbürgermeister dankte ausdrücklich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, warnte aber davor, weiteres Vertrauen der Mitbürger zu verspielen. „Es ist nicht zu akzeptieren, dass gleich vier gewählte Vertreter ihr Mandat nicht annehmen.“
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