FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 09.09.2011:

Sander von Planung begeistert - Niedersächsischer Umweltminister sagt „Ja“ zur Wasserkraft

Machten sich ein Bild vor Ort zum Thema Wasserkraft in Hanekenfähr: Ulli Boss, Geschäftsführer Stadtwerke, Umweltminister Hans-Heinrich Sander, Projektleiter Joachim Adams und Jens Beeck, Vorsitzender Aufsichtsrat Stadtwerke Lingen (von links). Foto: Burkhard Müller
Machten sich ein Bild vor Ort zum Thema Wasserkraft in Hanekenfähr: Ulli Boss, Geschäftsführer Stadtwerke, Umweltminister Hans-Heinrich Sander, Projektleiter Joachim Adams und Jens Beeck, Vorsitzender Aufsichtsrat Stadtwerke Lingen (von links). Foto: Burkhard Müller
Lingener Tagespost - Lokales
bm Lingen/Emsbüren. Um es gleich vorweg zu sagen: Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) kann sich gut vorstellen, dass am Hanekenfähr ein Wasserkraftwerk gebaut wird – und zwar vielleicht schon Mitte 2012. Eingeladen worden war der Umweltminister durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Stadtwerke, Jens Beeck.
Und das aus zwei Gründen, wie er am Donnerstag in einem Gespräch mit unserer Zeitung klarstellte: zum einen, weil damit die Stadtwerke Lingen alle Möglichkeiten genutzt hätten, um als Energieversorger auch das Potenzial der regenerativen Energien ausgeschöpft zu haben, und zum anderen: „Weil wir mit diesem geplanten Wasserkraftwerk und dem damit verbundenen Fischaufstieg erstmalig seit vielen Jahrzehnten wieder die Durchlässigkeit der Ems von der Quelle bis zur Mündung gewährleisten können.“
„Freund der Angler“
Sander: „Natürlich müssen die Stadtwerke bei einem Bau dieser Wasserkraftanlage berücksichtigen, dass diese auch unter wirtschaftlichen Bedingungen funktionieren muss.“ Aber diese Rechnung sei ja bereits weit im Vorfeld mit einer deutlichen „schwarzen Null“ versehen worden.
Er als Umweltminister und bekennender Freund der Anglerlobby, ohne selbst ein Petrijünger zu sein, habe bis dato den Wasserkraftanlagen immer skeptisch gegenübergestanden, weil diese in dem Ruf gestanden hätten, querende Fische zu zerhäckseln.
„Aber von dieser Wasserkraftanlage und ihrem geplanten Fischaufstieg bin ich wirklich begeistert“, betonte Sander abschließend.
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