FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 08.06.2011:

Im Emsland 70 Prozent Strom aus alternativen Quellen

Lingener Tagespost - Kreis Emsland
pm Meppen. „Die regenerative Stromerzeugung deckt über 70 Prozent des Gesamtstromverbrauchs des Landkreises Emsland ab. Das hat Reiner Tippkötter von der infas enermetric GmbH aus Emsdetten dem Arbeitskreis Energie des Wirtschaftsverbands Emsland berichtet. Damit liege das Emsland im Bundesvergleich vor vielen anderen Landkreisen, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Der Landkreis Emsland ist aufgrund seiner Wirtschaftsstrukturen ein energieintensiver Landkreis“, berichtete Tippkötter. Die größten Verbraucher und damit Emittenten von klimaschädlichem Kohlendioxid seien die Wirtschaft mit 44 Prozent und der Verkehr mit 37 Prozent. Interessant seien die Veränderungen der Energieverbräuche in Korrelation zu den Einwohnerzahlen. So habe die Zahl der Emsländer von 2005 bis 2008 um 1,4 Prozent zugenommen, während der Energieverbrauch und die Co 2 -Emissionen in der Gesamtsumme um etwa drei Prozent abgenommen hätten.
Der Endenergieverbrauch des Landkreises Emsland betrage 14 844 Millionen Kilowattstunden. Dies entspreche einem Endenergieverbrauch pro Einwohner von 47 275 Kilowattstunden. Demgegenüber stehe die Stromeinspeisung der regenerativen Energieträger. Lag deren Anteil am Stromverbrauch im Jahr 2005 noch bei 30 Prozent, war laut Berechnungen von Tippkötter der Anteil im Jahr 2010 bereits bei 70 Prozent zu veranschlagen. Haupterzeuger sind Windenergie, Biomasse und Sonnenenergie.
Gut für den Geldbeutel
Dennoch sollten weitere Maßnahmen zur CO 2 -Emissionsreduzierung erfolgen. Für den Bereich Verkehr schlug Tippkötter neben der Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer auch das Hinwirken auf eine Veränderung der Verkehrsmittelwahl vor. Die Unternehmen sollten sich Gedanken über nachhaltige Energiekonzepte machen, die Maßnahmen zur Energievermeidung und Energieeffizienzmaßnahmen beinhalten.
Private Haushalte könnten nicht nur etwas für die Energiebilanz, sondern auch für den eigenen Geldbeutel unternehmen, indem sie ihre Immobilie unter der Ausnutzung von Förderprogrammen auf den energetisch neuesten Stand bringen. Der Landkreis Emsland könne mit seinen kreiseigenen Liegenschaften und seinem Fuhrpark hier eine Vorbildfunktion übernehmen, sagte Tippkötter.
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