FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 14.05.2011:

Weitere Flächen für Windkraftanlagen gesucht

Lingener Tagespost -Lokales
Sitzung des Planungs- und Bauausschusses - Mülldeponie Venneberg soll rekultiviert werden
bm Lingen. Ein kräftiger Wind blies schon gleich zu Beginn der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Stadt Lingen durch die Reihen der Ausschussmitglieder. Der Grund: Lingens Stadtbaurat Georg Lisiecki verkündete dem Ausschuss, dass die Stadt erneut prüfe, auf welchen Flächen im Altkreis Lingen noch Windkraftanlagen gebaut werden könnten .
„Wir wollen mit diesen Untersuchungen ermitteln, wo sich noch Potenzialflächen befinden“, erklärte der Stadtbaurat. Vor dem Hintergrund der gesellschaftspolitischen Veränderungen im Energiebereich sei man gehalten, nach neuen Möglichkeiten der Energiegewinnung Ausschau zu halten. An einem entsprechenden Gutachten, das in Auftrag gegeben worden sei, werde in den nächsten Wochen und Monaten gearbeitet.
Anlagen sind höher
Dazu wollte Robert Koop (Bürgernahe) unter anderem wissen, ob es sich bei den zu untersuchenden Flächen nur um das Quartier in Wachendorf handele oder ob im ganzen Altkreis nach neuen Stellplätzen für Windkraftanlagen gesucht werde (wir berichteten). Zudem fragte Koop in Richtung Verwaltung, ob man schon Näheres über den geplanten Windpark in Wachendorf wisse.
Dazu konnte Lisiecki erwidern, dass man noch keine Aussagen über die Kapazitäten des geplanten Windparks treffen könne. Sicher sei jedoch, dass dieser geplante Park in Wachendorf im Vergleich zum bestehenden Windpark Ochsenbruch nicht nur über erheblich stärkere Anlagen verfügen könnte, sondern auch über erheblich höhere Windkraftanlagen.
Dazu erklärte FDP-Ratsherr Jens Beeck weiter, dass es im Verwaltungsausschuss den einstimmigen Beschluss gegeben habe, den Ausbau regenerativer Energien noch stärker als bisher voranzutreiben. „Und dazu gehört auch, nach Flächen zu suchen, wo weitere Windparks entstehen könnten“, betonteBeeck.
Mit rund 145 000 Euro wird der verkehrsberuhigte Ausbau der Rietmeyerstraße in Lingen zu Buche schlagen. Geplant seien Fahrbahnbreiten zwischen 3,50 und 5 Metern sowie ein einseitig geführter Gehweg mit einer Breite von 1,50 Metern, teilte die Verwaltung mit. Am Ende der Straße sei eine Wendeanlage vorgesehen, von wo aus eine fußläufige Verbindung zur Straße „Zwischen den Brücken“ führe.
Umgestaltung Tulpenweg
Umgestaltet werden soll auch der Tulpenweg, wie die Verwaltung weiter erläuterte. Geplant sei, die derzeitige Fahrbahnbreite auf 5,50 Meter zu verringern und den südlichen Gehweg aufgrund der dort vorhandenen Bäume aufzugeben. Bei beiden Maßnahmen handelt es sich um Projekte, die mit den Anliegern abzurechnen sind.
Beifall im Ausschuss fand auch die beabsichtigte Sicherung und Rekultivierung der Siedlungsabfalldeponie Venneberg. Hier wurden in der Hauptsache Haus- und Sperrmüll abgelagert. Neben der Bepflanzung der später abgedichteten Deponie ist auch vorgesehen, den vom Asbest gesäuberten Sand aus der ehemaligen Kaserne in Lingen hier zu lagern.
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