FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 11.04.2011:

Agnes Holterhues neue Vorsitzende des Katholikenrates - 51-köpfiges Gremium vertritt die 570 000 Katholiken im Bistum Osnabrück - Neuer Vorstand gewählt

Den neuen Vorstand bilden (v. l.) Heinrich Silies, Vera Jansen, Mechthild Herkenhoff, Hans-Michael Lübbers, Anna Matern-Bandt, Agnes Holterhues, Christian Grote, Maria Stapel und Franz-Josef Tenambergen. Rechts im Bild Bischof Franz-Josef Bode. Foto: Haarmann
Den neuen Vorstand bilden (v. l.) Heinrich Silies, Vera Jansen, Mechthild Herkenhoff, Hans-Michael Lübbers, Anna Matern-Bandt, Agnes Holterhues, Christian Grote, Maria Stapel und Franz-Josef Tenambergen. Rechts im Bild Bischof Franz-Josef Bode. Foto: Haarmann
Lingener Tagespost Kreis Emsland
hmd Georgsmarien-hütte. Neue Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Osnabrück ist Agnes Holterhues aus Messingen. Die 53-Jährige, die seit sechs Jahren im Katholikenrat und seit 20 Jahren im Pfarrgemeinderat tätig ist, beerbte am Wochenende in Georgsmarienhütte Elisabeth Hunold-Lagies, die nach acht Jahren an der Spitze nicht erneut kandidiert hatte.
Für Bischof Franz-Josef Bode ist dieses Gremium ein wichtiges Kommunikationselement innerhalb der Diözese und zudem eine „Brücke“ in die Gesellschaft. Die neue Vorsitzende erklärte im Anschluss an die Vorstandswahl, dass sie sich auf die Zusammenarbeit im Gremium wie auch mit Bischof Bode freue, dessen Führungsstil sie als basisdemokratisch erlebt habe. Komplettiert wird der Vorstand durch Vera Jansen aus Osnabrück, Mechthild Herkenhoff aus Wallenhorst, Anna Matern-Bandt aus Lingen, Maria Stapel aus Bremen, Domkapitular Heinrich Silies aus Osnabrück als Geistlicher Beirat, Hans-Michael Lübbers aus Meppen, Christian Grote aus Osnabrück sowie Geschäftsführer Franz-Josef Tenambergen aus Osnabrück.
Der Katholikenrat vertritt die 570 000 Katholiken im Bistum. Ihm gehören 51 Mitglieder aus den Pfarrgemeinden, den katholischen Verbänden und Persönlichkeiten aus der Kirche und der Gesellschaft an. Dem Katholikenrat fallen gleich mehrere Aufgaben zu. So ist er sowohl ein Beratungsgremium für den Bischof als auch die Vertretung der Laien im Bistum. Darüber hinaus transportiert das Gremium deren Anliegen wie auch die der Kirche in die Gesellschaft. Nach Darstellung von Geschäftsführer Tenambergen solle in Zukunft gerade das verstärkt geschehen, nachdem zuletzt die Gemeindestrukturen im Mittelpunkt gestanden hätten. Deshalb werde sich der Vorstand im Mai über inhaltliche Positionen Gedanken machen. Mögliche Themen könnten Armut und die Bedeutung der Caritas sein.
Bischof Bode unterstrich, dass Kirche auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen sei. Diese spielten eine wesentliche Rolle im Gesprächsprozess über die Zukunft der Kirche.
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