FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 17.03.2011:

Unermessliches Leid etwas mildern - Stadt Lingen ruft zur Spendenaktion für Opfer in Japan auf

Vertreter der Stadt Lingen rufen zu Spenden für Japan auf. Bild Ludger Jungeblut
Vertreter der Stadt Lingen rufen zu Spenden für Japan auf. Bild Ludger Jungeblut
Lingener Tagespost vom 17.03.2011
Lingen. Die Stadt Lingen hat ein Spendenkonto eingerichtet, um den Opfern der Katastrophen in Japan zu helfen. Das teilte am Mittwoch Oberbürgermeister Dieter Krone in einem Pressegespräch mit.
Von Ludger Jungeblut - Daran nahmen auch die Bürgermeisterinnen Ulla Haar und Monika Heinen sowie die Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Parteien teil.
„Auf jeden Euro, der von Lingener Bürgerinnen und Bürgern gespendet wird, kommt ein weiterer Euro von der Stadt“, betonte Krone. Zunächst sprach er allen Opfern der Katastrophen in dem asiatischen Land sein tiefes Mitgefühl aus. In dieser Stunde der Not, verursacht durch Erdbeben, Flutwelle und Atom-Katastrophe, dürfe man es nicht bei Lippenbekenntnissen belassen, sondern müsse Solidarität zeigen und den betroffenen Menschen helfen, um deren unermessliches Leid etwas zu mildern. „Ganze Ortschaften sind von der Landkarte verschwunden“, machte der OB auf die verheerende Situation aufmerksam.
Die Stadt werde in nächster Zeit ausloten, wem genau das Geld zur Verfügung gestellt werden solle. Die Erste Bürgermeisterin Ulla Haar regte an, dass sich Privatpersonen und Lingener Firmen bei der Stadt Lingen melden sollen, um Vorschläge zu unterbreiten, wo die Spenden zielgerichtet eingesetzt werden können. Ansprechpartnerin ist Nina Kleene vom Pressereferat (Tel. 05 91/ 9 14 41 17, Fax 9 14 41 90,E-Mail: pressestelle@lingen.de). SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Joachim Wiedorn könnte sich zum Beispiel vorstellen, Waisenkinder zu unterstützen, deren Eltern bei den Katastrophen gestorben sind.
Für den FDP-Fraktionsvorsitzenden Jens Beeck ist es selbstverständlich, bei dieser Katastrophe „apokalyptischen Ausmaßes“ zu helfen. „Es gibt Städte, in denen offenbar zwei Drittel der Bevölkerung ums Leben gekommen sind.“ Auch Michael Fuest, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, begrüßte die Hilfsaktion. Er bedauerte allerdings, dass die Stadt seinerzeit keine Hilfsaktion für Haiti ins Leben gerufen habe.
Uwe Hilling, CDU-Fraktionsvorsitzender, zeigte sich erfreut darüber, dass die Hilfsaktion für Japan gemeinsam von Rat und Verwaltung getragen wird. Monika Heinen betonte: „Es ist wichtig, dass das Geld an der richtigen Stelle ankommt.“
Ein Spendenkonto mit der Nummer 9860 ist bei der Sparkasse Emsland, BLZ 266 500 01, unter dem Stichwort „Lingen hilft Japan“ (bitte unbedingt angeben) eingerichtet.
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