FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 18.12.2010:

Boni will neues Verwaltungsgebäude bauen

Lingener Tagespost - Lokales
Lingen. Das St.-Bonifatius-Hospital in Lingen bekommt eine neue Verwaltung, nein, keine personellen Veränderungen, sondern eine aus Stein. Zwischen Finanzamt und Geriatrie soll ein neues Gebäude errichtet werden, in dem zukünftig die gesamte Administration ihren Platz finden kann und wird. Das wurde jetzt im Rahmen der vergangenen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses bekannt gegeben.
Von Burkhard Müller - Nach Angaben des Geschäftsführers der St.-Bonifatius-Hospitals, Ansgar Veer, ist die Verwaltung zurzeit an der Wilhelmstraße 13 und auf dem gesamten Krankenhausareal angesiedelt - zudem sind viele Räumlichkeiten nicht barrierefrei erreichbar. „Alles ist zergliedert und zerklüftet und erschwert damit unsere administrative Arbeit erheblich“, erklärte der Geschäftsführer. Deshalb brauche das Hospital einen Neubau, um den Anforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.
Während in den unteren Räumlichkeiten des viergeschossigen Klinker-Quaders Schulungen und Konferenzen abgehalten werden sollen (u.a. Standort für Bachelor-Studiengang), dienen die weiteren Büros den rund 80 Mitarbeitern in diesem Gebäude. Nach Angaben von Veer würden von hier aus rund 2200 Frauen und Männer „verwaltet“.
Während Renate Seiler, CDU, die Planung als „gelungen“ wertete, erschien sie Parteifreund Björn Roth als „massiver Klotz“.
Mit etwa der gleichen Skepsis bewertete Jens Beeck, FDP, den geplanten Neubau. Es stelle sich die Frage, ob sich der Neubau mit der kleinteiligen Bausubstanz auf der gegenüberliegenden Seite der Wilhelmstraße vertrage. Schon aus diesem Grund sollte man sich an der Höhe des Finanzamtes und nicht an der der Geriatrie halten. Das Bauvorhaben wurde grundsätzlich und einstimmig befürwortet.
Neue Halle abgelehnt
Weiteren positiven Zuspruch fanden auch die Planungen der Gebrüder Iserlohe, den K&K-Markt an der Rheiner Straße in ein Geschäft für Ski-, Outdoor- und Radsportartikel umzubauen.
Die Bauherren, die bereits in der Innenstadt ein Sportfachgeschäft betreiben, wollen sich hier, wenn K&K zum Jahresende diese Immobilie aufgibt, auf rund 800 „Verkaufsquadratmetern“ ein weiteres Standbein schaffen.
Keine Zustimmung fand die Bauvoranfrage des Unternehmers Heitker, neben dem Betriebsgebäude Am Bahndamm 3a, eine neue Halle zu errichten, weil die alte Halle vor Kurzem ein Raub der Flammen geworden war (wir berichteten).
Nach Angaben von Peter Krämer, Leiter Planungsamt, beinhalte die Bauvoranfrage eine wesentlich größere Halle (mehr als doppelt so groß). Das sei nicht zu genehmigen, und deshalb sollte die Bauvoranfrage negativ beschieden werden. Vor diesem Hintergrund waren sich alle Ausschussmitglieder einig, dass man in diesem Fall auch an eine Umsiedlung denken sollte.
Mehrheitlichen Zuspruch im Ausschuss fand in Sachen „Tierhaltungsanlagen“ der Verzicht auf Zurückstellung von sieben Baugesuchen (wir berichteten).
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