FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 11.12.2010:

„Der Unmut in Damaschke wächst“ - 1400 Unterschriften für Ausbau der Ulanenstraße

Übergeben wurden 1400 Unterschriften von Bürgern aus Damaschke, die den Ausbau der Ulanenstraße fordern, an Oberbürgermeister Dieter Krone (Mitte), . Foto: bm
Übergeben wurden 1400 Unterschriften von Bürgern aus Damaschke, die den Ausbau der Ulanenstraße fordern, an Oberbürgermeister Dieter Krone (Mitte), . Foto: bm
Lingener Tagespost - Lokales
bm Lingen. „20 000 Fahrzeuge pro Tag auf der B 213 sind zu viel. Deswegen fordern wir den Ausbau der Ulanenstraße und die Verkehrsentlastung für Damaschke.“ Diesen Aufruf des Förderkreises Damaschke und der „Bürgerinitiative Ulanenstraße“ (BI) konnten 1400 Bürger aus Damaschke mit ihrer Unterschrift unterstützen.
„Das heißt, dass nahezu jeder Haushalt in Damaschke des Verkehrslärms und der Gefahren dieser Bundesstraße überdrüssig ist“, erklärte BI-Sprecher Dennis Dickebohm am Donnerstagabend gegenüber Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone im Rathaus.
Immer wieder sei den Bürgern des Lingener Stadtteils Damaschke eine Entlastung versprochen worden, und immer wieder sei dieses Versprechen hintangestellt und andere Projekte vorgezogen worden. Dickebohm: „Der Unmut in Damaschke wächst, weil die versprochene Entlastung längst überfällig ist. Das erträgliche Maß ist überschritten, und die Menschen werden krank“, appellierte Dickebohm an den Verwaltungschef, sich für den Ausbau der Ulanenstraße starkzumachen.
Auch Stefan Heskamp und Jens Beeck, Vorsitzende des Förderkreises, betonten, dass die Bürger jetzt eine Entscheidung erwarten. Heskamp: „Ein weiteres Schieben dieser Planungen ist nicht mehr vermittelbar.“
Zudem wolle man den Ortsrat Altenlingen einladen, um gemeinsam zu überlegen, wie eine Anbindung an die Umgehungsstraße aussehen könnte, ohne den Forstweg in Altenlingen verkehrlich zu überlasten. Heskamp: „Wir wollen keinen Alleingang, sondern einen Ausbau, der bei allen Akzeptanz findet.“
Krone: „Diese 1400 Unterschriften sind ein klarer Auftrag an Politik und Verwaltung, tätig zu werden. Allerdings kann es nicht damit getan sein, die ersten 500 Meter auszubauen, sondern wir brauchen eine Straße, die einer Bundesstraße gleichkommt, damit sie auch wirklich vom Schwerlastverkehr angenommen wird.“
Daneben räumte der Oberbürgermeister aber gleichzeitig ein, dass natürlich die Kosten für diese Umgehung nicht von Pappe seien und deshalb, mit Blick in Richtung Jens Beeck, alle aufgefordert sind, eine befriedigende Lösung zu erarbeiten.
Wie bereits berichtet, hatte der FDP-Politiker im Sommer den niedersächsischen Verkehrsminister Jörg Bode nach Lingen eingeladen, um mit ihm nach einer Möglichkeit zu suchen, Mittel vom Land und der Kommune miteinander zu verschmelzen, um so den Ausbau der Ulanenstraße finanziell zu unterstützen. Alle waren sich darüber einig, dass der Ausbau der Ulanenstraße keinen weiteren Aufschub dulde. „Ich verspreche Ihnen, mich intensiv für eine Lösung einzusetzen“, versprach Krone.


Kommentar der LT:

Schon längst überfällig
Von Burkhard Müller - Der Druck aus Damaschke auf die Politik im Lingener Stadtrat wächst - und zwar zu Recht. Schon viel zu lange haben sich die Bürger aus dem Osten der Stadt Jahr für Jahr vertrösten und mit Versprechungen hinhalten lassen. Dass sich der Oberbürgermeister des Themas Verkehrsbelastung intensiv annehmen wird, schuldet er nicht nur seinem Versprechen im Wahlkampf, sondern einfach der Tatsache, dass der Ausbau der Ulanenstraße überfällig ist.
Jetzt geht es nicht nur darum, das erforderliche Geld einzutreiben, sondern auch den Bedenken der Altenlingener, der Forstweg könne zu stark belastet werden, Rechnung zu tragen. Dass die Bürger aus Damaschke keinen Alleingang und bei der Planung ein stimmiges Gesamtbild wollen, zeigt, dass hier über den Tellerrand geschaut wird. Dem Oberbürgermeister wird dabei auch die Rolle eines Vermittlers zufallen - kein leichtes Unterfangen.
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