FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 03.08.2010:

„Will Vakuum der Nach-Pott-Zeit beenden“ OB-Kandidat Wilfried Fenslage möchte Parteien zusammenführen und Bürger 2030-fähig machen

Lingener Tagespost - Lokales
bm Lingen. „Ich verstehe mich als erster Diener meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger, und deshalb bin ich angetreten, um Oberbürgermeister in der Stadt Lingen zu werden.“ Das erklärte gestern der Lingener Wilfried Fenslage in einem Gespräch mit unserer Zeitung.
Fenslage, am 13. Februar 1961 geboren, ist verheiratet, hat drei Kinder und betreibt eine eigene Versicherungsagentur.
Auf die Frage, wie er sich die Arbeit im Rat und mit den Parteien vorstellen könnte, antwortete Fenslage: „Als unabhängiger Kandidat werde ich die konsens- und wirkungslose und damit wenig dienliche Arbeit im Rat beenden und die Parteien zusammenführen. Damit will ich das lähmende Vakuum der Nach-Pott-Zeit beenden.“
Neben dieser Frage stellte die Redaktion dem 49-Jährigen die gleichen Fragen, die am vergangenen Samstag schon durch Sabine Stüting (Die Bürgernahen), Hans-Josef Leinweber (CDU), Dieter Krone (parteilos) und Jörg Küster (Die Linke), beantwortet wurden.
Wie geht es weiter mit Ihren Aktivitäten bis zum 12. September?
Fenslage: „Ab Montag, 11. August, wird es täglich im Kolpinghaus in Lingen, Burgstraße, von montags bis donnerstags, zwischen 17 und 18 Uhr eine Bürgersprechstunde geben, die ich unter das Motto ,Was kann ich für Sie tun?? gestellt habe. Zudem möchte ich mich mit den Sprechern der Stadtteile und den Ortsbürgermeistern der umliegenden Gemeinden in Verbindung setzen, um unter anderem über die ländlichen Probleme informiert zu werden.“
Was sind Ihre eigenen Schwerpunkte?
Fenslage: „1. Ich werde die weitere Abwanderung von Wirtschaftsunternehmen in Lingen und dem Lingener Land stoppen.
2. Die in Lingen bereits angesiedelten Unternehmen sollen und müssen mehr Unterstützung finden.
3. Ich werde einen ,runden Tisch? einrichten, um mit den Vertretern aus Handwerk und Industrie ins Gespräch zu kommen.
4. Ich werde die ländlich gelegenen Ortschaften mehr in die städtische Politik einbeziehen, um unter anderem den Bauernstand zu festigen. Mit liegt es sehr am Herzen, dass die Landwirte einen fairen Preis für ihre Produkte bekommen, weil sie nur so überleben können. Arbeit muss sich lohnen.“
Was wünschen Sie sich:
Fenslage: „Ich wünsche mir, dass Lingen einen ansprechbaren Oberbürgermeister bekommt und dieser die Lingener ,2030-fähig? macht. Für Lingen hat jetzt die Zukunft begonnen, um weiter voranzukommen. Mitmenschlichkeit ist angesagt. Wir sitzen alle im selben Boot, und nur gemeinsam kommen wir auf unserer großen Fahrt voran.“
Welches Problem würden Sie als Oberbürgermeister gerne als Erstes anfassen?
Fenslage: „Ich werde mich mit den Verantwortlichen des Unternehmens Dynapac in Verbindung setzen, weil ich mich als erster Diener der Stadt in der Verantwortung sehe, die 170 Arbeitsplätze hier zu halten.“
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