FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 31.07.2010:

Neuer Oberbürgermeister sollte kreativ und mutig sein

Lingenert Tagespost - Lokales Unternehmen fordern jetzt Weichenstellung für die nächsten Jahre - Auch mehr soziales Engagement gewünscht
bm Lingen Vor dem Hintergrund der am 12. September anstehenden Oberbürgermeister-Wahl in Lingen befragte unsere Zeitung auch verschiedene Unternehmungen nach ihren Erwartungen an das neu zu wählende Stadtoberhaupt. Befragt wurden das Unternehmen Kampmann, Lingen Wirtschaft & Tourismus, die Gewerkschaft, Reholand und die Lingener Tafel.
„Unser neues Stadtoberhaupt sollte nach wie vor kreative Ideen und trotz angespannter Haushaltslage den Mut haben, diese auch so bald wie möglich umzusetzen.“ Das wünscht sich und erwartet auch Hendrik Kampmann , Geschäftsführer der Kampmann GmbH. Nach wie vor müsse man sich der Thematik Fachhochschule weiter annehmen und den Unternehmen die Möglichkeit eröffnen, sich in Lingen anzusiedeln oder zu erweitern. „Auch die Planungen für die neue Emslandarena dürfen nicht unter den Tisch fallen, sondern müssen wieder neu bewertet werden“, betonte der Unternehmer.
Für Martin Grabein , Geschäftsführer Lingen, Wirtschaft & Tourismus und Inhaber eines Textilgeschäftes, sollte sich der neue Oberbürgermeister nicht nur Großprojekten widmen, sondern für einen ausgewogenen Mix in der Stadt sorgen. „Die Stadt Lingen ist ein angehendes Oberzentrum, und schon deshalb können wir es uns nicht leisten, kurzfristig zu denken. Sparen ja - aber dennoch müssen jetzt die Weichen für die nächsten Jahre gestellt werden, um nicht auf dem Abstellgleis geparkt zu werden. Wir haben in der Region eine Poleposition und sollten alles dafür tun, diese weiter auszubauen.“
„Auf gute Zusammenarbeit“ legt Elisabeth Popken , Gewerkschaftssekretärin, Wert. „Außerdem wünsche ich mir, dass unsere neue Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister auch einmal unsere 1.-Mai-Feier besucht. Dann könne er direkt vor Ort mit den Anwesenden über deren Sorgen und Nöte sprechen.
„Eine Lingen-Card müsste es geben, die es den nicht so gut betuchten Menschen in unserer Gesellschaft gestattet, zum Beispiel Theaterveranstaltungen zu ermäßigten Preisen zu besuchen“, wünscht sich Edeltraut Graeßner als Vorsitzende der Lingener Tafel. Außerdem sollte man in der Stadt nach Möglichkeiten suchen, wo Menschen eingesetzt werden könnten, die sonst keine Chance auf einen Arbeitsplatz hätten. „Zum Beispiel könnte man mit diesen Arbeitskräften dafür sorgen, dass es rund um den Bahnhof immer sauber ist“, deutete Frau Graeßner auf eine Möglichkeit hin. Last, but not least würde auch ein verbesserter ÖPNV, sprich öfter fahrende Busse, dafür sorgen, dass finanzschwächere Mitbürger mobiler seien.
Als Geschäftsführer von Reholand wünscht sich Günter Rohoff , dass die Stadt als Mitgesellschafter von Reholand ihre Verantwortung und ihr Engagement aufrechterhält und mindestens im bisherigen Umfang über das Beschäftigungsförderprogramm Mittel für die Betreuung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen und besonders leistungsschwachen Personen zur Verfügung stellt, um auch diese Menschen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen damit eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Hiermit werde dem Einzelnen, aber auch der Gesellschaft geholfen. Rohoff: „Denn bei rückläufigen Arbeitslosenzahlen benötigen wir zur Erhaltung des gesamtgesellschaftlichen Lebensstandards auch die Arbeitskraft dieser Mitmenschen.“
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