FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 22.06.2010:

Emsland-Arena: Kreis steht zu seinem Wort Fünf Millionen Euro für Projekt an der Lindenstraße in Lingen

pe Meppen. Zur Finanzierung der Emsland-Arena wird die Stadt Lingen fünf Millionen Euro vom Landkreis Emsland erhalten. Dies hat der Kreistag am Montagabend bei zwei Gegenstimmen (Bündnis 90/Die Grünen) und sieben Enthaltungen beschlossen.
Das Projekt gegenüber den bestehenden Emslandhallen an der Lindenstraße soll rund 25 Millionen Euro kosten. Neben den zugesagten Mitteln des Kreises kommen ebenfalls fünf Millionen Euro vom Land, zehn Millionen Euro stehen im Haushalt der Stadt Lingen zur Verfügung. Aus der Wirtschaft sollen die restlichen fünf Millionen Euro kommen, für die es bislang aber keine Zusage gibt.
Ob das Vorhaben tatsächlich in die Tat umgesetzt werden kann, ist derzeit in Lingen politisch noch nicht entschieden. Die Stadt muss mit erheblichen Mindereinnahmen bei den Gewerbesteuern rechnen. Bereits die bestehenden Emslandhallen sind defizitär, das heißt: Die Einnahmen decken nicht die laufenden Kosten.
In der Sitzung des Kreistages machte Landrat Hermann Bröring deutlich, dass der Kreis seine Zusage einhalte, das Projekt Emsland Arena in Lingen zu unterstützen. Die Region benötige eine solche Halle, um den vielfältigen Ansprüchen bei größeren Veranstaltungen gerecht werden zu können. Als Standort könne nur die wirtschaftsstärkste Kommune im Emsland, die Stadt Lingen, infrage kommen. Die letzte Entscheidung hierüber müsse aber die Stadt Lingen treffen. Bröring stellte klar, dass sich die finanzielle Beteiligung des Kreises ausschließlich auf die Investition für die Arena, nicht aber auf eine Beteiligung an den Folgekosten beziehe.
Grünen-Ratsherr Heiner Rehnen aus Lingen lehnte den Zuschuss unter Hinweis auf die Haushaltsprobleme der Stadt ab. Für die CDU erklärte dagegen Heinrich Hövelmann, dass der Kreis zu seinem Versprechen stehe. Das sah auch die SPD so. Die Arena habe eine Strahlkraft über die Stadt Lingen hinaus, meinte Willi Jansen aus Salzbergen. Als „infrastrukturelle Bereicherung für den Landkreis“ bezeichnete der Lingener FDP-Politiker Jens Beeck das Vorhaben.
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