FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 05.06.2010:

Stimmen aus dem Emsland zur Nominierung Wulffs

LT - Kreis Emsland
kd/ma/ct Meppen. Wie nehmen Politiker aus dem Emsland die Nominierung von Christian Wulff zum Bundespräsidenten auf? Lesen Sie die Stimmen, die wir in einer Umfrage unserer Zeitung einfingen:
Justizminister Bernd Busemann (CDU) aus Dörpen: „Die Region Osnabrück-Emsland kann stolz darauf sein, dass einer der Ihren so weit gekommen ist. Und persönlich rührt es mich schon an, dass ein langjähriger politischer Weggefährte für das höchste Amt in Deutschland nominiert worden ist.“ Busemann ist sich sicher, dass Wulff in der Bundesversammlung Ende Juni zum Bundespräsidenten gewählt wird. „Er wird ein guter Bundespräsident sein“, verweist Busemann auf die besonderen Qualitäten des 51-jährigen gebürtigen Osnabrückers. Wulff verfüge über große Sachkenntnis, ein hohes Maß an Umsicht und könne die Menschen für sich gewinnen.
Persönlich kennen sich Busemann und Wulff bereits seit gut drei Jahrzehnten, unter anderem aus Begegnungen in der Schülerunion, der Jungen Union und später in ihren Eigenschaften als CDU-Bezirksvorsitzender Osnabrück-Emsland beziehungsweise Kreisvorsitzender der CDU in Aschendorf-Hümmling. „Gemeinsam sind wir im Jahr 1994 in den Landtag eingezogen und haben im Jahr 2003 die Landtagswahl gewonnen“, sagt Busemann weiter. Und er unterstreicht: „Mir war von Anfang klar, Christian Wulff ist ein besonderer Mensch, ihm ist Großes in die Wiege gelegt worden.“
Landrat Hermann Bröring (CDU) hebt hervor, dass Wulff „auch im Emsland tiefe Spuren hinterlassen hat“. So profitierte die Region von der Schulpolitik des Landes. Gemeinsam mit dem damaligen Kultusminister Bernd Busemann habe er die Voraussetzungen für zusätzliche Gymnasien auf dem Lande geschaffen. „Zusätzliche Fördergelder des Landes für die Kindertagesstätten ermöglichten, dass der Kreis Emsland eine Anschubfinanzierung für ein einmaliges Projekt in Niedersachsen vorhält. Fast 30 Sprachtherapeuten sorgen dafür, dass Kinder mit Sprachdefiziten bereits in den Kindertagesstätten Hilfen von Logopäden erhalten.“ Bröring weiter: „Die guten Kontakte von Wulff zur RWE trugen zudem dazu bei, dass der Energiekonzern am Kraftwerksstandort Lingen festhielt und enorme Investitionen tätigte.“
Und gerade die Menschen im nördlichen Emsland, so Bröring, seien dem Landesvater dankbar für die Sicherung des Werftstandortes in Papenburg. Und ebenfalls mit dem Vorschlag zum Emskanal habe Wulff dazu beigetragen, dass gemeinsam mit den Naturschutz- und Umweltverbänden sachbezogen nach Lösungsvorschlägen gesucht werde.
Die SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Karin Stief-Kreihe indessen spricht Wulff die Fähigkeit ab, die „überparteiliche Rolle des Bundespräsidenten einnehmen zu können“. Er bleibe als CDU-Politiker parteipolitisch zu stark eingebunden. Gleichwohl verfüge er sehr wohl über „einen staatstragenden Charakter“. Gleichfalls die notwendige präsidiale Ausstrahlung bescheinigt die Meppener SPD-Politikerin dem Ministerpräsidenten. Aber als langjährige Landtagsabgeordnete habe sie auch einen anderen Charakterzug von Wulff kennengelernt. Stief-Kreihe: „Man kann ihn schnell auf die Palme bringen.“ Wulff verliere zu häufig die notwendige „Contenance“.
Im Gegensatz zu Stief-Kreihe ist CDU-Kreisvorsitzender Bernd-Carsten Hiebing überzeugt, „dass Wulff die nötige Überparteilichkeit einnehmen wird“. Der Landtagsabgeordnete aus Haren kennt Wulff seit Jahrzehnten und hält ihn für einen „hervorragenden Bundespräsidenten“. Hiebing: „Wulff wird die wichtigen gesellschaftlichen Strömungen erkennen und sich dieser Themen mit Sorgfalt und Klugheit annehmen.“
Ähnlich äußert sich Heinz Rolfes , Landtagsabgeordneter und stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, aus Lingen: „Ich halte Christian Wulff für einen ausgezeichneten Kandidaten für das höchste Amt im Staate.“
„Erst Lena, jetzt Christian Wulff. Niedersachsen ist Spitze“, freut sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann aus Leer. Wulff bringe alle Voraussetzungen für das Amt des Bundespräsidenten mit. „Er ist ein Mann des Ausgleichs, der Orientierung geben kann. Denn er hat klare Standpunkte und ist gleichzeitig offen für Neues.“
Positive Reaktionen kommen auch von der FDP. Bundestagsabgeordneter Hans-Michael Goldmann aus Aschendorf und Jens Beeck , Fraktionsvorsitzender der Liberalen im Kreistag, aus Lingen unterstreichen, dass Wulff für eine gute und offene Politik stehe. „Er wird als Bundespräsident auch die Bürger außerhalb von Niedersachsen schnell von sich überzeugen.“
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