FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 15.05.2010:

Beeck: "Wir haben in Lingen alles, was ein Oberzentrum auszeichnet"

Lingener Tagespost - Lokales vom 15.05.2010:
bm Lingen. „Wir haben alles, was ein Oberzentrum auszeichnet, und auch das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) respektiert das in seiner Neuauflage.“ Das betonte FDP-Ratsherr Jens Beeck im Verlauf der letzten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Stadt Lingen.
Insbesondere hielt es der Liberale für angemessen, dass unter anderem der GVZ-Standort (Güterverkehrszentrum) im Bereich Geeste/Lingen aufgegeben und stattdessen rein planerisch im Bereich Waldstraße und in unmittelbarer Nähe zum Logistikzentrum angesiedelt worden sei. „Wenn sich in der Sache etwas tun sollte, dann hier, aber bestimmt nicht in Geeste“, betonte Beeck.
Während sich auch Dr. Karl-Heinz Vehring seitens der CDU mit dieser „neuen und zukunftsweisenden Planung gut aufgehoben“ fühlte, konnten sich die SPD mit Hajo Wiedorn, Birgit Kemmer für Bündnis 90/Die Grünen und der fraktionslose Robert Koop mit den Planungen überhaupt nicht anfreunden.
Wiedorn: „Es bestehen überhaupt keine Zwänge, das GVZ aus Geeste nach Lingen an die Waldstraße zu holen, und es ist überhaupt nicht erforderlich, dafür möglicherweise weiteren Wald abzuholzen.“
Diese Ansicht vertrat auch Frau Kemmer, die davon sprach, dass hier einem ein „GVZ unterjejubelt“ werden solle, um weiteren Wald vernichten zu können.
„Als einen Versuch, einer bereits abgeholzten Fläche in Altenlingen eine neue Identität zu verschaffen“, wertete Koop die geplante Neufassung des RROP. „Ein GVZ ist kein Logistikzentrum und gehört deswegen auch nicht hier hin“, meinte der fraktionslose Ratsherr.
Demgegenüber stellte gestern Erster Stadtrat Dr. Ralf Büring klar, dass der Entwurf des neuen RROP und der damit verbundenen Ausweisung eines GVZ im Bereich des Logistikzentrums nicht gleichzeitig eine zusätzliche Flächeninanspruchnahme beinhalte. Zudem sei bereits rechtskräftig festgelegt, dass der Güterumschlag von der Schiene auf die Straße und umgekehrt hier zulässig sei. Damit werde die stets von Landkreis und Stadt verfolgte Konzeption einer Ergänzung des bestehenden GVZ Dörpen durch einen Teilstandort in Lingen planungsrechtlich abgesichert.
Büring: „Das Planzeichen GVZ im Entwurf des RROP 2010 stellt also weder ein konkretes Bauvorhaben dar, noch ermöglicht es die direkte Umsetzung besagter Konzeption.“ Vielmehr schaffe es zusammen mit der Angebotsplanung der Lingener Bebauungspläne die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür, dass ein potenzieller Träger, Investor und Betreiber für ein entsprechendes Vorhaben auch eine Baugenehmigung erhalten könne.
Abschließend machte Helmut Höke, Leiter Wirtschaftsförderung, deutlich, dass aufgrund des Bebauungsplanes südlich des Logistikzentrums an der Raffinerie bereits fast 70 Hektar an Kompensationsflächen angelegt worden seien. Höke: „Ob Laubwald, Prozessschutzwald oder die Heidelandschaft in Wachendorf – überall haben wir bereits aufgeforstet.“
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