FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 19.03.2010:

Nach wie vor ist nichts entschieden - Krematorium in Lingen oder Lohne?

Lingener Tagespost - Lokales
bm Lingen. Ob Krematorium, neue Baugebiete, die Erweiterung von Parkplatz und Driving Range des Golfclubs Emstal, der Zentrale Omnibusbahnhof in Lingen oder die Frage, wie man der gewerblichen Massentierhaltung einen Riegel vorschieben könne: Während der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Stadt Lingen gab es genug zu diskutieren – mal heftig, mal amüsant und auch mal lautstark.
Den Auftakt des verbalen Schlagabtausches unter den Fraktionen machte Erster Stadtrat Dr. Ralf Büring mit einer Mitteilung der Verwaltung zum möglichen Standort eines Krematoriums im Stadtgebiet. Nach einer nochmaligen Überprüfung der acht verschiedenen Standorte für eine Feuerbestattungsanlage (wir berichteten) sei man zu der Überzeugung gelangt, dass es nur zwei Standorte geben könne: einmal in Darme gegenüber dem Waldfriedhof und zum anderen auf der ehemaligen Hofstelle Kühlenborg an der Meppener Straße zwischen Lingen und Holthausen.
Büring: „Nach wie vor ist nichts entschieden – weder in Lohne noch in Lingen. Wir sind mit mehreren Investoren im Gespräch. Erst wenn ein Bauantrag vorliegt, sollte die Entscheidung über die favorisierte Örtlichkeit getroffen werden.“
Für die CDU erklärte Uwe Hilling, dass der Weg für den Bau eines Krematoriums nun geebnet sei. Daneben machte er aber auch darauf aufmerksam, dass wirtschaftlich gesehen nur eine Feuerbestattungsanlage Sinn mache: in Lohne oder Lingen.
Freidemokrat Jens Beeck lobte den Weg der Verwaltung als sachorientiert und die Vorstellung des Ortsrates Darme in seiner jüngsten Sitzung dagegen als „kabarettreife Veranstaltung“ (wir berichteten).
Seitens der SPD erklärte Heinz Willigmann, dass eine Feuerbestattungsanlage in die Nähe eines Friedhofes gehöre. Dem konnte sich auch der fraktionslose Robert Koop anschließen, der in Richtung Wietmarschen fragte, ob man dort den Unterschied zwischen einer Traktorschmiede und einer Feuerbestattungsanlage kenne. Erst wenn man das wisse, könne man entscheiden, was in ein Gewerbegebiet gehöre.
In Sachen Golfplatzerweiterung folgten die Mitglieder des Ausschusses einem Vorschlag von Beeck, erst dann einer Flächennutzungsplanänderung zuzustimmen, wenn ein Bauantrag mit den erforderlichen Details vorliege. Der Eingriff in Natur und Landschaft sei zu schwerwiegend, um hier vorschnell zu entscheiden.
Einstimmig wurde der Antrag der CDU mitgetragen, für eine schnelle und zeitnahe Reparatur der Frostschäden auf Straßen und Wirtschaftswegen nötigenfalls weitere Mittel in den in den Haushalt einzustellen. „Wir sind mit Mann und Maus dabei, die Schäden aufzulisten“, erklärte Stadtbaurat Georg Lisiecki.
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