FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 18.02.2010:

150 Euro kalt, 280 Euro warm

Studentenwerk Osnabrück errichtet Wohnheim an der Kaiserstraße
pe Lingen. Lingener Tagespost Lokales
150 Euro kalt, 280 Euro warm, und dafür ein Zimmer mit Kochgelegenheit und Bad: Wenn die Pläne, die gestern auf dem Tisch des Lingener Oberbürgermeisters lagen, so umgesetzt werden, dürften die 88 Plätze im neuen Studentenwohnheim an der Kaiserstraße rasch vergriffen sein.
Das Grundstück liegt direkt gegenüber den großen Hallen des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerkes, wo die Arbeiten zum Einzug der Fachhochschule in vollem Gange sind. Ende 2011/Anfang 2012 sollen hier die Studierenden, die derzeit noch im Stadtgebiet verteilt sind, ihre Vorlesungs- und Seminarräume vorfinden.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit dem Studentenwerk Osnabrück einen Investor für das Wohnheim gefunden haben, der gleichzeitig auch als Betreiber fungiert“, sagte Verwaltungschef Heiner Pott. Das Studentenwerk verwalte bereits an den Hochschulstandorten Osnabrück und Vechta 1600 Wohnheimplätze, erläuterte Franz-Josef Hillebrandt vom Aufsichtsrat des Studentenwerks.
Geschäftsführerin Birgit Bornemann dankte Oberbürgermeister Pott ausdrücklich „für sein persönliches Engagement“ bei diesem Projekt. Das Studentenwerk habe einen sozialen Auftrag zu erfüllen. Dazu gehöre ein entsprechendes Wohnraumangebot, das auch mit zum Studienerfolg beitrage.
Mit dem Bau des Wohnheims schlage Lingen ein neues Kapitel als Studienstandort auf, sagte Pott. Der Bedarf dafür sei durch mehrfache Umfragen untermauert worden. Die Stadt habe deshalb einen Investorenwettbewerb initiiert, der allerdings nicht zum erwünschten Erfolg geführt habe. Mietpreise von 400 Euro seien von Studierenden nicht zu schultern. Die Stadt ist nach seinen Worten daraufhin an das Studentenwerk Osnabrück herangetreten – mit Erfolg. Das Studentenwerk wird das 5300 Quadratmeter große Grundstück von den Stadtwerken erwerben. Die Stadt beteiligt sich mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von 150 000 Euro. Das Studentenwohnheim wird kein unansehnlicher grauer Betonklotz. Vielmehr ist die Errichtung von sieben kleineren Gebäuden mit Apartmentcharakter vorgesehen. Das Projekt in Lingen soll in zwei Bauabschnitten verwirklicht werden. Im ersten würden drei Häuser mit 44 Apartments entstehen, erläuterte Geschäftsführerin Bornemann. Ziel sei es, mit diesem ersten Abschnitt zum Wintersemester 2011 fertig zu sein.
„Die lockere Bebauung ist sicherlich attraktiv und wertet das gesamte Wohnquartier auf“, freute sich Pott über die architektonisch ansprechende Lösung. Aus einer Industriebrache entstehe Wohnraum für kreative Köpfe. Eine angrenzende Fläche von 4000 Quadratmetern werde künftig für Parkzwecke auf dem Campus genutzt.
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