FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 22.01.2010:

„Das hat mit Schülerklau nichts zu tun“

Ems-Zeitung - Lokales
Papenburg.
Mit Kritik hat Hans-Michael Goldmann in seiner Funktion als erster stellvertretender Bürgermeister der Stadt Papenburg auf Äußerungen von Landrat Hermann Bröring in der Diskussion um die Einführung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Papenburg reagiert.

„Entschieden weise ich den Vorwurf von Herrn Bröring zurück, dass es bei der Einrichtung einer IGS in Papenburg um Standortsicherung im Stadtteil Aschendorf geht“, schreibt Goldmann in einer Pressemitteilung. Der FDP-Bundestagsabgeordnete, der auch Ortsbürgermeister in Aschendorf ist, empfiehlt dem Landrat, sich mit der IGS-Elterninitiative zu unterhalten. Zudem wirft Goldmann Bröring vor, mit Unterstellungen wie der Behauptung der Gefährdung des Schulfriedens und dem Vorwurf des „Schülerklaus“ gegenüber der IGS-Initiative zu arbeiten. Er fordert den Landrat auf, „seinen Frieden mit der Elterninitiative zu schließen, eine Elternbefragung positiv zu begleiten und für Papenburg auf den Weg zu bringen“.
Papenburg sei „der absolut richtige Standort“ für eine IGS im nördlichen Emsland, so Goldmann weiter. „Gerade hier ist die Verbindung zu den Berufsbildenden Schulen, zu Praktika und Ausbildungsplätzen, in einem guten Mix industrieller handwerks- und dienstleistungsorientierter Betriebe ideal. Mit Schülerklau hat das nichts zu tun, sondern mit Zukunftsverantwortung gegenüber unseren Kindern.“

Goldmann zufolge gibt es gerade in Zeiten zurückgehender Schülerzahlen deutliche Argumente für eine IGS. Insbesondere fände keine Festlegung auf eine bestimmte Schullaufbahn bereits nach der 4. Klasse statt. Außerdem ermögliche sie die individuelle Förderung gerade schwächerer Schüler und böte die Möglichkeit der Erlangung aller Schulabschlüsse.
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