FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 18.12.2009:

Gleis 1 frei gegeben

LT Lokales
bm Lingen. Endlich ist auch der Hausbahnsteig (Gleis 1) der Deutschen Bahn AG in Lingen wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Auch wenn noch an einigen Stellen nachgearbeitet werden muss, sorgt er dennoch für eine Entzerrung im täglichen Reiseverkehr. Davon konnten sich die Mitglieder des Planungs- und Bauauschusses der Stadt Lingen selbst ein Bild machen.
Deutlich wurde vor Ort, dass der neu aufgebaute Bahnsteig für mobilitätseingeschränkte Menschen nach wie vor nicht optimal ist. Will man aus der Stadt kommend eine Fahrkarte ziehen, so ist das nur über die Rampen links (Tanzschule Svetlana Lorenz) oder rechts hinter dem Bahnhäuschen neben der Bahnhofsgaststätte möglich.
Ein Zustand, da waren sich alle Ausschussmitglieder und auch die Verwaltung einig, dem schnellstens Abhilfe geschaffen werden müsse. Über die Frage des „Wie?“ müsse allerdings noch gesprochen werden. Geplant sei zunächst eine etwa zwölf Meter lange Rampe vor dem Bahnhofsgebäude, von der man aber noch nicht wisse, wo genau sie gebaut werden könne.
Als positiv hingegen konnte Stadtbaurat Georg Lisiecki vermelden, dass die Bahn entgegen ihren ursprünglichen Planungen den Hausbahnsteig in der Tiefe breiter gepflastert habe. Insoweit scheine die Diskussion um den noch immer unhaltbaren Zustand auf dem Mittelbahnsteig gefruchtet zu haben, meinte der Stadtbaurat.
In Sachen „Wichtige Bauvorhaben“ konnte der Stadtbaurat berichten, dass Kaufmann Andreas Huesmann bereits vor geraumer Zeit begonnen habe, sein neues Kaufhaus Ecke Kivelingstraße/Mühlentorstraße, zu bauen.
Neu hingegen: „Auch für den sich daran anschließenden hinteren Bereich hat sich ein Investor gefunden, der dort zwölf bis 14 Wohnungen bauen möchte“, erläuterte der Stadtbaurat. Auf der Fläche Mühlentorstraße/Ecke Wall-Süd solle ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit einem zusätzlichem Staffelgeschoss errichtet werde. Die dafür vorzuhaltenden Parkplätze seien allesamt im Innenhof angelegt, der über die Mühlentorstraße zu erreichen sei.
Alle Ausschussmitglieder werteten das Bauvorhaben als eine vernünftige Entwicklung in diesem Quartier, die nur zu begrüßen sei. Hier werde dem verdichteten Wohnen und auch dem Wohnen in der Innenstadt Rechnung getragen.
Für weiteren Diskussionsstoff sorgte ferner die bauplanerische Steuerung von Massentierhaltung. „Wir haben in der Sache eine Bauvoranfrage im Geflügelbereich bekommen und sollten vor diesem Hintergrund abwägen, ob überall dort gebaut werden kann, wo gerade landwirtschaftliche Flächen zur Verfügung stehen, oder ob man zukünftig bei gewerblichen Vorhaben Vorranggebiete ausweisen sollte.“ Ein Fachbüro solle nun prüfen, wo solche Vorrangflächen im Stadtgebiet möglich seien.
Für die CDU erklärte Reinhold Diekamp, dass man eine solche Vorgehensweise begrüßen würde, wenn „gewachsene landwirtschaftliche Familienbetriebe möglichst nicht in ihrer Enrtwicklung benachteiligt werde.“
„Als genau den richtigen Weg“ bezeichnete JensBeeck, FDP, die Vorgehensweise der Verwaltung. Daneben machte der Freidemokrat darauf aufmerksam, dass der Landkreis bereits seit Jahr und Tag entsprechende Vorlagen in der Schublade habe und kostenlose Beratungen anbiete.Beeck: „Wir brauchen kein Fachbüro mehr, weil dieExperten bereits alle bezahlt wurden.
Auch Hajo Wiedorn, SPD, begrüßte „den Sinneswandel der Verwaltung“ . Es herrsche dringender Handlungsbedarf, weil Vorranggebiete notwendig seien.
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